20.07.2018 Thomas Bergmann

Trump legt im Handelsstreit nach - DAX in Nöten

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DAX
Trendthema

Donald Trump bleibt seiner Linie treu. Um die chinesische Regierung an den Verhandlungstisch zu bekommen, will er notfalls alle Importe aus China mit Zöllen belegen. Die Reaktion am deutschen Aktienmarkt blieb nicht aus: Der DAX verlor binn weniger Minuten 140 Punkte. Es zeigt: Zu sicher sollten sich Anleger nicht fühlen.

In der Zwischenzeit hat sich der DAX wieder etwas erholen und die Marke von1 2.600 Punkten zurückerobern können. Dies war auch zwingend nötig, sonst hätte ein weiterer Rücksetzer bis 12.400 Zähler gedroht. Ein neues Kaufsignal entstünde aber erst dann, wenn der Index die wichtige 200-Tage-Linie zurückerobert.

Dass Trump im Handelsstreit nicht nachgibt, ist logisch. "Das Handelsdefizit mit China muss geschlossen werden", sagt Börsenaltmeister Hans Bernecker. "Und das gelingt nur, wenn die Chinesen dihren Markt öffnen." Das Problem sei aber, dass Peking die Googles und Facebooks nicht ohne Weiteres ins Land lassen kann. Dies könne mit der Ideologie im Land Probleme geben.

Abwarten!

Der deutsche Anleger muss zurzeit eine große Datenmenge verarbeiten. Auf der einen Seite gibt sich die Fed nicht so restriktiv wie befürchtet, auf der anderen Seite macht Trump Druck im Handelsstreit. Die Berichtssaison verläuft überwiegend gut, bringt aber auch ab und zu Nackenschläge. Vorerst ändert DER AKTIONÄR seine Strategie nicht (siehe aktuelle Ausgabe).

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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