8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
15.04.2014 Alfred Maydorn

Trends 2014: Raus aus Facebook, Biotechs und Bitcoins, rein in Gold, Goldminen und Anleihen

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So schnell kann es an den Finanzmärkten gehen. Aus den Gewinnern des Börsenjahres 2013 sind in diesem Jahr die Verlierer geworden. Und umgekehrt entwickeln sich in diesem Jahr die Anlagen am besten, die 2013 niemand haben wollte. Hierzu zählt Gold und vor allem Goldminenaktien.

Wer hätte das zu Jahresbeginn gedacht. Ausgerechnet Goldminen-Aktien entwickelten sich 2014 zum absoluten Top-Investment. Der Gold-Miners-ETF liegt mit 14,6 Prozent im Plus, beim Junior-Gold-Miners sind es sogar 17,8 Prozent. Beide hatten sich im vergangenen Jahr im Wert mehr als halbiert. Auch der Goldpreis selbst zählt 2014 mit einem Plus von gut neun Prozent zu den Gewinnern.

Gefragt sind 2104 auch wieder Anleihen, die im letzten Jahr ebenfalls empfindliche Einbußen hinnehmen mussten. Bei erstklassigen Schuldnern liegt das Plus jetzt schon bei 4,1 Prozent bei Emerging-Markets-Anleihen sind es sogar schon plus fünf Prozent.

Crash beim Bitcoin

Größter Verliere des neuen Börsenjahres ist der Bitcoin. Die Cyber-Währung war 2013 um über 5.000 Prozent in die Höhe geschnellt. In diesem Jahr ist der Kurs um über 40 Prozent eingebrochen.

Auch für Aktien gilt: Aus den Gewinnern sind die Verlierer geworden. Social-Media-Aktien notieren mittlerweile 15,6 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn. Im vergangenen Jahr hatten sie noch um 64 Prozent zulegen können. Biotech-Aktien haben 2014 ihre zwischenzeitlicheen Gewinn wieder abgegeben und mittlerweile gut vier Prozent an Wert verloren

Hier eine Übersicht der Investmentfirma Pension Partners über die Entwicklung der verschiedenen Asset-Klassen in diesem und im vergangenen Jahr:

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Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

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