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16.11.2020 Florian Söllner

Tesla riskanter als Bitcoin? Experte: Millionäre kaufen - der Trend beginnt

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Bitcoin

Kryptowährungen kommen spätestens seit dem Vorpreschen von Paypal, seinen Kunden auch das Bezahlen per Bitcoin anzubieten, im Mainstream an. Auch professionelle Investoren widmen sich mehr und mehr den Chancen dieser neuen Asset-Klasse. Gegenüber dem AKTIONÄR schildert nun Martin Schmidt von Postera Capital, die den Krypto-Fonds Crypto I anbietet, seine Sicht der Dinge.

Welche Anleger sind für den jetzigen Aufschwung verantwortlich?

Während des Bitcoin-Hypes 2017 dominierten vor allem Privatpersonen die Krypto-Märkte. Das hat sich geändert: Mittlerweile mischen deutlich mehr professionelle Investoren mit. Dort geht es nicht um schnelle Gewinne, hier binden Anleger bewusst ihr Kapital auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Regelmäßige Umfragen zeigen zudem, dass das Interesse seitens vieler institutioneller Investoren nicht nur hoch ist, sondern auch stetig steigt.

Deutsche Anleger neigen, wie so oft, zu übertriebener Vorsicht, aber selbst hierzulande spricht sich langsam herum, dass Krypto-Assets einen Platz in gemischten Portfolios haben sollten. Durch den höheren Anteil an langfristig orientierten professionellen Investoren stabilisiert sich auch die Preisentwicklung im Krypto-Markt. Zuletzt war die Volatilität von Bitcoin sogar niedriger als die von Tech-Aktien wie Tesla.

Volatilität gilt als ein Gradmesser für das Risiko eines Investments. Liegt hier der Bitcoin tatsächlich vor Tech-Titeln wie Tesla?

Aktuell liegt die Volatilität von Tesla bei rund 80, die von Bitcoin bei rund 40 (250-Tage-Volatilität). Vergleichbar ist beispielsweise die Volatilität von Amazon, die ebenfalls bei rund 40 liegt. Das sind natürlich Momentaufnahmen. Bei Krypto-Assets ist zu beobachten, dass die Volatilität mit zunehmender Reife der Assetklasse langsam aber stetig abnimmt.

Werden nun wie Paypal auch Deutsche Bank, Commerzbank und Co Bitcoin einführen?

Die Deutsche Bank hat zwar bereits einige positive Research-Reports zu Bitcoin veröffentlicht, über ein eigenes Krypto-Angebot von Deutsche Bank und Commerzbank ist bisher nichts bekannt. Aber kleinere Banken preschen hier vor, beispielsweise lancieren gerade Hauck & Aufhäuser, die Hamburger Sutor Bank und die Volksbank Mittweida eigene Krypto-Services.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Ist ein Verbot zu befürchten?

Ein Verbot ist – zumindest in der westlichen Welt – nicht zu befürchten. In Deutschland hat sich die BaFin bereits 2013 zum Thema Bitcoin positioniert und festgestellt, dass die Nutzung von Bitcoin legal ist. Auch ist in den Regulierungsvorhaben, die aktuell auf europäischer Ebene stattfinden, ist ein Verbot kein Thema. Wohl aber werden Dienstleister oder Emittenten, die Services rund um Krypto-Assets anbieten, reguliert, ähnlich wie es für „traditionelle“ Finanzdienstleister der Fall ist.

Siehen Sie, dass nun Großinvestoren und Millionäre vom Bargeld hin zu Bitcoin wechseln?

Das ist ein Trend, der gerade beginnt. In den USA steigt beispielsweise die Fondsgesellschaft Fidelity groß in das Krypto-Geschäft ein, einige prominente Investoren haben bekanntgegeben, dass sie Krypto-Assets als Beimischung in ihr Portfolio integrieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Geldschwemme suchen große Investoren nach inflationssicheren Anlagen, neben Immobilien und Gold bieten sich hierfür Bitcoin und andere Krypto-Assets an.

Comeback der Bitcoin-Aktien

Der AKTIONÄR Hot Stock Report hatte vor fünf Jahren geschrieben: „Wir werden die zweite Welle der Kryptowährung Bitcoin erleben – als digital schnell erreichbaren, sicheren Hafen.“ Da notierte der Bitcoin bei 350 Dollar. Heute bei 16.100 Dollar. In der neuen Ausgabe gehen wir wieder auf ein spannendes Blockchain-Start-up näher ein. Machen Sie mit: Einfach hier für alle Details, Interviews und das erfolgreiche Depot 2030 freischalten.

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Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Florian Söllner hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.