++ 5 Rebound-Aktien – Verlierer werden zu Gewinnern ++

Rheinmetall, Hensoldt & Co: Heftige Ausschläge

Rheinmetall, Hensoldt & Co: Heftige Ausschläge
Foto: Hensoldt, NurPhoto/Ying Tang/picture alliance/dpa, Renk
Rheinmetall AG -%
Marion Schlegel 19.02.2025, 07:08 Marion Schlegel

Die Aktien der Rüstungsunternehmen um Rheinmetall, Hensoldt und Renk haben am Dienstag heftige Ausschläge gezeigt. Nachdem es zunächst steil nach oben ging und zum Teil neue Höchstkurse erklommen wurden, kam es im Tagesverlauf zu Gewinnmitnahmen. Derweil hat sich mit Lettland bereits ein Nato-Land zu Wort gemeldet, was sie zukünftigen Verteidigungsausgaben angeht.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Die Aktie von Rheinmetall stieg im frühen Handel auf Tradegate am Dientag bis auf 991,80 Euro und verfehlte die 1.000-Euro-Marke nur denkbar knapp. Danach kam es zu Gewinnmitnahmen, die bis in den Bereich von 915,80 Euro führten. Aus dem Handel ging das Papier auf Tradegate bei 932,60 Euro. Ähnlich war der Tagesverlauf auch bei Hensoldt. Das Papier stieg bis auf 50,50 Euro und damit wie Rheinmetall auf ein neues Allzeithoch. Gewinnmitnahmen ließen die Aktie dann bis auf 46,22 Euro korrigieren. Am Abend notierte die Aktie letztendlich bei 47,16 Euro.

Hensoldt (WKN: HAG000)

Und auch Renk zeigte große Ausschläge. Vom Allzeithoch, das im April vergangenen Jahres bei 39,68 Euro markiert wurde, ist das Papier allerdings noch ein Stück weit entfernt. Bis auf 32,50 Euro ging es bei der Aktie am Dienstag nach oben. Am Tagestief notierte die Aktie bei 28,40 Euro. Aus dem Handel ging sie wieder ein Stück weit höher bei 30,34 Euro. Unterstützung erhielt die Renk-Aktie dabei auch von einem positiven Analystenkommentar. Das Analysehaus Warburg Research sieht beim Panzergetriebehersteller eine attraktive Investmentchance, um vom Verteidigungs-Superzyklus zu profitieren. Das Kursziel lautet 36 Euro, die Einschätzung „Buy“.

Renk (WKN: RENK73)

Im Fokus steht bei den Rüstungswerten die Entwicklung der zukünftigen Ausgaben, insbesondere der Nato-Länder. Und hier hat sich zuletzt Lettland zu Wort gemeldet. Das Land will im kommenden Jahr vier Prozent und in den darauffolgenden Jahren fünf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung verwenden. Andere Nato-Länder dürften demnächst ebenfalls ihre Ausgaben anheben. Zuletzt hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt, dass sie über die Aktivierung der Ausweichklausel zu den europäischen Schuldenregeln höhere Verteidigungsausgaben ermöglichen will.

Rheinmetall und Renk sind laufende Empfehlungen des AKTIONÄR. Bei beiden Werten gilt: Gewinne laufen lassen. Größere Rücksetzer bleiben hier Kaufchancen.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Renk.

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