Rheinmetall: Erste Zahlen für das erste Quartal

Rheinmetall: Erste Zahlen für das erste Quartal
Foto: Lars Penning/picture alliance/dpa
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Thorsten Küfner 28.04.2025, 18:18 Thorsten Küfner

Rheinmetall zeigt sich weiterhin sehr zuversichtlich gestimmt. So hat der DAX-Konzern, der die endgültigen Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 am 8. Mai vorlegen wird, bereits heute einige Eckdaten veröffentlicht. Und diese können sich durchaus sehen lassen. So rechnet der Vorstand im Q1 mit einem Plus von satten 73 Prozent im militärischen Geschäft.

Der gesamte Konzernumsatz ist um ebenfalls bemerkenswerte 46 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen. Beim operativen Ergebnis geht das Management sogar von einem Zuwachs von 96 Prozent in der Militärsparte aus. Insgesamt hat Rheinmetall den Betriebsgewinn um 49 Prozent auf 199 Millionen Euro steigern können. 

Damit hat Rheinmetall die Markterwartungen von 1,95 Milliarden Euro beim Umsatz beziehungsweise 166 Millionen Euro beim operativen Gewinn deutlich übertroffen. Die operative Ergebnismarge liegt indes mit 8,7 Prozent nur leicht über den Analystenprognosen von 8,6 Prozent.

Auf seiner Homepage betonte der DAX-Konzern: "Die positive Entwicklung der Finanzkennzahlen ist ausschließlich auf die sehr gute Entwicklung im Verteidigungsgeschäft und hierbei insbesondere auf Vorzieheffekte vom 2. Quartal auf das 1. Quartal zurückzuführen." Ebenfalls gut am Markt ankommen dürfte die Tatsache, dass der Auftragseingang um 181 Prozent auf 11,0 Milliarden Euro klettern konnte. Hier verwies Rheinmetall "insbesondere auf Aufträge aus Deutschland". Rheinmetall schrieb auf seiner Homepage zudem: "Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand mindestens die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2025 mit einer Steigerung des Konzernumsatzes von 25 bis 30 Prozent und einer operativen Ergebnismarge von ungefähr 15,5 Prozent."

Rheinmetall (WKN: 703000)

Noch vor einer Woche hat die Rheinmetall-Aktie ein Rekordhoch bei 1.500 Euro markiert. Dass sie nun etwas unter Druck steht, sollte Anleger nicht verunsichern. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau wäre durchaus gesund. Langfristig sollten höhere Kurse eine Frage der Zeit sein. Die Aktie bleibt ein klarer Kauf.

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