Rheinmetall: Der nächste Streich

Rheinmetall: Der nächste Streich
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Maximilian Völkl 23.05.2024, 09:49 Maximilian Völkl

Die Rheinmetall-Aktie steckt zwar nach wie vor in der Konsolidierung fest. Doch das Geschäft des Rüstungskonzerns und Automobilzulieferers brummt nach wie vor, wie zahlreiche Neuaufträge zuletzt untermauert haben. Am Donnerstag hat der Konzern nun einmal mehr einen neuen Auftrag vermeldet.

Für das schwedische Unternehmen BAE Systems Bofors soll Rheinmetall 48 geländegängige HX-Lastkraftwagen mit geschützter Fahrzeugkabine liefern. Diese sollen als Träger für die Archer-Artilleriesysteme des schwedischen Militärs dienen. Das Volumen des Auftrags beträgt rund 71 Millionen Euro. Die Auslieferung soll im dritten Quartal 2024 beginnen und Ende 2027 abgeschlossen sein. Neben der Lieferung der Fahrzeuge gehören auch Service- und Instandsetzungsleistungen zum Auftrag.

Die HX2-Baureihe von Rheinmetall MAN Military Vehicles ist bei den schwedischen Streitkräften bereits seit über zehn Jahren in hoher Stückzahl im Einsatz – auch als Logistik-LKW oder als Träger des Flugabwehrsystems Patriot. Entsprechend lässt sich das neue Artilleriesystem einfach einbinden, wenn Archer im Rahmen des Auftrags erstmals serienmäßig auf der HX-Plattform integriert wird.

Der neue Auftrag zeigt einmal mehr die Bedeutung von Rheinmetall für die Rüstungsbranche. Auch die Fahrzeuge der HX-Familie werden neben Schweden von vielen anderen Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Australien Dänemark, Österreich oder Norwegen genutzt.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Die Auftragsbücher bei Rheinmetall sind voll, die Zeitenwende in der Rüstungsbranche spiegelt sich in den Zahlen des DAX-Konzerns wider. Hohe Wachstumsraten bei steigenden Margen sprechen auch bei der Aktie für weiter steigende Kurse – zumal die Bewertung im Branchenvergleich attraktiv ist. Die Konsolidierung sollte bald zu Ende sein und neue Rekorde folgen. Schwache Tage bei der Aktie sind nach wie vor Kauftage.

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