Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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08.12.2020 Carsten Kaletta

Recovery Index: Ryanair, Lufthansa und Co auch im Dezember mit Rückenwind?

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Recovery Index

Mit einem Plus von 18 Prozent für den Monat November zählt der Recovery Index zu den Top-Performern der AKTIONÄR-Strategieindizes. Der Index umfasst 15 Comeback-Aktien, die seit Beginn der Pandemie stark gelitten haben. Lohnt jetzt noch der Einstieg?

Im Recovery Index befinden sich Unternehmen, deren China-Geschäft einen hohen Anteil am Gesamtumsatz ausmacht: Luxusgüterhersteller sowie Konzerne aus der Reise- und Touristikbranche. Besonders Letztere konnten im November ordentlich zulegen, wobei positive Analystenkommentare von Goldman Sachs und Kepler Cheuvreux die Kurse beflügelten.

Ryanair will neue Flugzeuge
Zu Ryanair gab es besonders in der letzten Woche jede Menge positiven Newsflow. Zum einen wurde bekannt, dass das Unternehmen 75 Maschinen des Typs Boeing 737 MAX orderte. Ryanair geht stark davon aus, dass sich der internationale Flugverkehr in den nächsten Jahren wieder deutlich erholen wird. Zum anderen gab es ein neues Kursziel der Deutschen Bank. Die erhöhte das Kursziel von 15 Euro auf 18 Euro und beließ das Anlagevotum auf „Buy“. 


Lufthansa spart rigoros
Die Lufthansa verzeichnet über die Weihnachts- und Neujahreszeit einen massiven Anstieg von interkontinentalen und innereuropäischen Buchungen. Besonders gefragt waren Flugziele in Südafrika, Namibia, auf den kanarischen Inseln, Madeira sowie Sonnenziele im Mittelmeerraum. So fliegt Lufthansa von Frankfurt und München nun nahezu jede Insel der Kanaren an.

Trotzdem will die Fluglinie sparen. Am Wochenende wurde kommuniziert, dass 29.000 Arbeitsplätze bis zum Jahresende abgebaut werden sollen, die überwiegende Anzahl davon im Ausland.


Recovery Index (WKN: SL0ALN)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsen¬medien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt. Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Société Générale, UBS, Von¬tobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Traded Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Société Générale, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.


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