Jetzt auf die neuen Favoriten setzen!
19.11.2014 Thomas Bergmann

Real-Depot-Wert Wirecard mit der nächsten Top-News

-%
Wirecard

Am Dienstag kletterte die Wirecard-Aktie auf den höchsten Stand seit Juli dieses Jahres, nachdem der Zahlungsabwickler eine Kooperation mit dem Kreditkartenriesen Visa bekannt gegeben hatte (DER AKTIONÄR berichtete). Der Handelstag am Mittwoch steht auch unter einem guten Stern. Der Konzern legte am späten Dienstagabend die Gewinnprognose für das kommende Geschäftsjahr vor: Demnach rechnet der Vorstand mit einem anhaltend hohen Wachstum. Zudem wurden die Prognosen für 2014 noch einmal bestätigt.

"Internet-Technologien werden künftig die dominierenden Technologien im Bereich Zahlungsabwicklung in allen Vertriebskanälen sein: online, mobil und am Point-of-Sale (POS)", sagt Wirecard-Vorstand Markus Braun. Die Gesellschaft treibt diese Entwicklung mit seinen Innovationen in allen Bereichen der Zahlungsabwicklung voran. Mit Erfolg, wie die heute vorgelegten endgültigen 9-Monatszahlen belegen. Der Vorstand bekräftigt daher seine Prognose für das Geschäftsjahr 2014 einen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einer Bandbreite von 170 bis 177 Millionen Euro zu erzielen, nachdem der Zahlungsabwickler im Vorjahr 126 Millionen Euro verdient hatte. Der Ausblick wurde konkretisiert: Wie das TecDAX-Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im kommendne Jahr bei 205 bis 225 Millionen Euro liegen. Analysten erwarteten bisher knapp 216 Millionen Euro. 

Neues Kaufsignal

Aus technischer Sicht hat Wirecard mit dem Sprung über die Marke von 30,79 Euro ein neues Kaufsignal generiert. Damit ist der Weg frei bis zum nächsten Widerstand bei 33 Euro. Aufgrund der positiven Unternehmensaussichten sollte aber auch diese Marke nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Jahreshoch bei 34,35 Euro sein. Der Stoppkurs im Real-Depot wurde angepasst.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6