06.06.2019 Andreas Deutsch

ProSiebenSat.1: Neue Power gegen Google und Facebook

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ProSiebenSat.1
Trendthema

RTL und ProSiebenSat.1 machen bei der Werbung jetzt gemeinsame Sache, um Google und Facebook Paroli zu bieten. Werbekunden könnten künftig über eine gemeinsame Plattform selbst kleinste Zuschauergruppen der Sender und Online-Dienste zielgenau erreichen. Die ProSiebenSat.1 springt wieder über die 15 Euro-Marke.

RTL und ProSiebenSat.1 gründen extra eine Gemeinschaftsfirma, die die „Plattform zur automatisierten Buchung von Addressable TV und Onlinevideo" steuert, heißt es.

Wer im Internet zum Beispiel nach einer Reise oder nach einem Mountainbike googelt, kann durch Adressable TV bald auch auf seinem Fernsehschirm plötzlich individualisierte Werbung dafür zu sehen bekommen. Mit dem Internet verbundene Fernsehgeräte laufen meist über denselben Router wie die Smartphones, Tablets und Computer im selben Haushalt.

RTL und ProSiebenSat.1 erhoffen sich eine neue Erlösquelle, die schon 2022 über eine Milliarde Euro groß sein soll. Schon heute sind 18 Millionen TV-Geräte im deutschsprachigen Raum für Addressable TV und somit für individualisierte Werbung erreichbar.

Story ist spannend

Die Partnerschaft ist die nächste positive Meldung bei ProSiebenSat.1 nach den Zahlen fürs erste Quartal und dem Einstieg von Mediaset. Nach dem Sprung über 15 Euro hat sich die charttechnische Lage etwas verbessert. Ziel des AKTIONÄR: 20 Euro, Stopp: 11,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: ProSiebenSat.1.