26.10.2016 Werner Sperber

Platow: Darum hat die Hannover Rück Nachholpotenzial

-%
Hannover Rueckversicherung
Trendthema

Die Platow Börse schreibt, wenn die Risiken für die Versicherungs-Unternehmen steigen, brauchen sie stabile oder ebenfalls steigende Erträge. Derzeit steigen die Risiken, doch aufgrund der niedrigen Zinsen sinken die entsprechenden Zinseinnahmen. Seit der Einführung der Eigenkapitalregeln nach Solvency II müssen die Konzerne zudem über so viel Kapital verfügen, um selbst für die versicherten Folgen von Schäden aufkommen zu können, welche statistisch betrachtet nur einmal in 200 Jahren auftreten. Das dafür zurückgestellte Kapital steht dem Anlagemanagement der Versicherungsfirmen nicht mehr zur Verfügung.

Die Hannover Rückversicherungs AG hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 754 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Gewinn je Aktie sank um 8,6 Prozent auf 4,03 Euro. Das KGV für das nächste Jahr beträgt 11 und die Aktie bietet eine Dividendenrendite von 4,9 Prozent. Weil der Aktienkurs im Vergleich zu denen der Allianz SE und der Münchener Rückversicherungs AG im Dreimonatsvergleich Nachholpotenzial hat, rät Die Platow Börse zum Kauf zu höchstens 100 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 80 Euro gesetzt werden.

Methoden der Kleinanleger, die Großen zu kopieren

Autor: Hanke, Ulrich W.
ISBN: 9783864703782
Seiten: 272
Erscheinungsdatum: 30.06.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Von den großen Investoren kann man sich einiges abschauen – doch was ist für Privatanleger wirklich brauchbar? Ulrich W. Hanke nimmt die Strategien von Benjamin Graham, Warren Buffett, Michael O’Higgins, Joel Greenblatt, John Neff, Peter Lynch, Ken Fisher, William O’Neil, James O’Shaughnessy, Martin Zweig, David Dreman und Anthony Gallea unter die Lupe. Hinzu kommen populäre deutsche Börsenstrategen wie Max Otte, Uwe Lang und Susan Levermann. Hanke analysiert die Methoden der Börsenlegenden und arbeitet heraus, wie die Systeme funktionieren, welche Kennzahlen und welche Werte dabei wichtig sind. Er gibt Anlegern Filter und Checklisten an die Hand, mit denen sie in den Fußstapfen der Börsenstars wandeln können.