Neue Top-Titel für das AKTIONÄR-Depot
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10.02.2016 Jochen Kauper

Nordex-Konkurrent Vestas mit klasse Zahlen – ist die Aktie ein Kauf?

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Die Geschäfte beim dänischen Windenergiekonzern Vestas laufen derzeit auf Hochtouren. Für das laufende Jahr peilt Vestas erneut einen Spitzenwert beim Umsatz an. Zudem soll ein noch höherer Anteil von den Erlösen beim operativen Ergebnis hängen bleiben. Bereits im vergangenen Jahr bescherte eine gute Auftragslage den Dänen einen Gewinnsprung und einen Umsatzrekord, wie das Unternehmen am Dienstag in Randers mitteilte. Von den guten Zahlen sollen auch die Aktionäre mit einer deutlich höheren Dividende profitieren. Der Aktienkurs legte kräftig zu.
2015 schnellte der Gewinn um fast drei Viertel auf 685 Millionen Euro hoch. Damit übertraf Vestas die Erwartungen von Analysten. Von dem deutlichen Gewinnanstieg sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll auf 6,82 dänische Kronen steigen, nach 3,9 Kronen ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte um gut ein Fünftel auf 8,4 Milliarden Euro zu. Dabei liefen vor allem die Geschäfte in den USA rund.

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Umsatz weiter rauf
Der Auftragsbestand kletterte auf 7,9 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere Serviceverträge, die zusätzlich 8,9 Milliarden Euro Umsatz versprechen. "Wir hatten einen Rekordauftrag im vergangenen Jahr in den Büchern und einen sehr soliden Auftragsbestand", sagte Unternehmenschef Anders Runevad während einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen habe daher einen guten Überblick, was davon 2016 in Umsatz umgewandelt werden könne.
Für das laufende Jahr zeigte sich das Management zuversichtlich. Die Dänen peilen einen Umsatz von mindestens 9 Milliarden Euro an. Davon sollen mindestens 11 Prozent beim um Sondereffekt bereinigten operativen Gewinn (Ebit) hängen bleiben. 2015 betrug die Ebit-Marge 10,2 Prozent.

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Kleine Kaufposition

Die Aktie hat seit ihrem Hoch 65 Euro knapp 23 Prozent korrigiert. Das Papier hat exakt auf dem langfristigen Aufwärtstrend wieder nach oben gedreht. Zugegeben, ebenso wie bei Nordex ist ein Einstieg verlockend. Eine Anfangsposition kann riskiert werden. Diese sollte jedoch mit einem Stopp rund zehn Prozent unter dem Einstand abgesichert werden. Die Börse befindet sich derzeit in einem sehr unsicheren Fahrwasser.

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