10.07.2013 Florian Westermann

Nokia-Aktie: Der Countdown läuft

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Am morgigen Donnerstag ist es endlich soweit: Der finnische Handy-Bauer Nokia wird ein gut gehütetes Geheimnis lüften und wohl ein neues Super-Smartphone vorstellen. Die Frage: Kann es das Gerät mit dem iPhone von Apple und dem Galaxy S4 von Samsung aufnehmen? DER AKTIONÄR liefert einen Überblick über alle Gerüchte.

Die Nokia-Aktie läuft seit Tagen steil nach oben. Für Rückenwind sorgen aber nicht nur Übernahmespekulationen - auch ein neues Super-Smartphone weckt die Fantasie der Anleger. Am morgigen Donnerstag werden die Finnen in New York das Geheimnis lüften.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Nokia das Lumia "EOS" der Weltöffentlichkeit präsentieren. Als Nachfolger des Nokia 808 dürfte das neue Smartphone über eine Kamera mit einer Auflösung von 41 Megapixeln verfügen. Der Blog WPcentral hat im Vorfeld eine Produktliste des US-Telekomriesen AT&T veröffentlicht, in der das Gerät unter dem Verkaufsnamen Lumia 1020 gelistet und in den Farben schwarz, weiß und gelb aufgeführt wird. Dem Blog zufolge dürfte das Smartphone schon Ende des Monats in den Handel kommen und ohne Vertrag 602 Dollar kosten.

Weitere Gerüchte besagen, dass das Lumia EOS über eine ausgeklügelte Zoom-Technologie, einen optischen Bildstabilisator, einen kombinierten LED/Xenon-Blitz sowie über 2GB Arbeitsspeicher verfügen wird. Letzteres erhöht die Chance auf einen Quadcore-Prozessor. Zudem sind bereits Bilder aufgetaucht, die ein Gerät zeigen, auf denen die App "Nokia Pro Cam" installiert ist. Spekulationen besagen, dass dem Nutzer mit der App zahlreiche Einstellmöglichkeiten an die Hand gegeben werden.

Im Internet kursieren bereits seit Wochen Bilder, die offenbar das neue Gerät zeigen (hier klicken).

Weiter Luft nach oben

Der Nokia-Aktie ist am morgigen Donnerstag Aufmerksamkeit gewiss - gut möglich ist auch, dass Nokia mehr als nur ein Gerät vorstellen wird. Aus charttechnischer Sicht ist nach dem Überwinden der 3-Euro-Marke vorerst Luft bis in den Bereich von 3,63 Euro. Auch fundamental sind noch deutlich höhere Kurse zu rechtfertigen. DER AKTIONÄR rät nach wie vor zum Kauf.