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27.07.2020 Florian Söllner

Neue deutsche Raketenpläne: Auf den Spuren von Tesla-Chef Elon Musk und Virgin Galactic

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OHB

Gute News für alle Raumfahrtfans. Auch Deutschland beteiligt sich aktiv am neuen Weltall-Wettlauf und rüstet auf. So rücken nun Pläne für einen eigenen Weltraum-Bahnhof in den Fokus. Bereits im Herbst will der Industrieverband BDI ein Konzept für einen Startplatz für Miniraketen vorlegen. Der Clou: Die Raketen sollen von einer schwimmenden Plattform in der Nordsee starten.

OHB (WKN: 593612)

„Eine Offshore-Plattform als Startplatz ist technisch machbar“, so Matthias Wachter vom BDI jetzt gegenüber dem Handelsblatt.

Profiteur davon wäre auch die OHB-Tochter Rocket Factory, die Mini-Raketen für Satelliten entwickelt. Jüngst hatte das Raketen-Start-ups 500.000 Euro Fördergeld erhalten. Bedarf an solchen Konzepten dürfte es künftig noch viel mehr geben. OHB-Chef Marco Fuchs sagte dem Handelsblatt, man wolle, dass neben den Programmen Galileo und Copernicus ein drittes Flagship-Programm gestartet wird, bestehend aus tausenden Kleinsatelliten. Diese könnten Basis für verbesserte Streaming-Internetdienste sein, die gebraucht werden für den Boom etwa von Videokonferenzen.

Der AKTIONÄR Hot Stock Report setzt im Depot 2030 auf OHB. Die Raumfahrtfirma ist weniger riskant als das gehypte Papier von Virgin Galactic – angesichts eines KUV von 1 statt 50 behalten Aktionäre hier die Bodenhaftung. Siehe auch AKTIONÄR TV:

OHB-Hauptaktionär Marco Fuchs sagte uns im Juni im Interview: „Aktuell baut SpaceX die erfolgreichste Trägerrakete.“ Doch Europa erneuert gerade mit OHB-Know-how sein Ariane-Programm. Die Ambition sei, mit der neuen Ariane 6 Elon Musk wieder einzuholen.

Raumfahrt, Drohnen, Wasserstoff

OHB befindet sich neben McPhy und fünf weiteren Wasserstoff-Titeln wie Plug Power und Powercell im Depot 2030 (+130 Prozent vs. 20 Prozent im DAX). Einfach hier freischalten und künftig alle Transaktionen per Mail und SMS erhalten.