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21.09.2021 Tim Temp

Moderna: Weiteres Land startet Booster-Shots

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Moderna Incorporated

Mit Tschechien startet diese Woche ein weiteres Land die Auffrischungsimpfung für Senioren ab 60 Jahren und für Personen aus Risikoberufen. Verabreicht wird der Impfstoff vom US-Konzern Moderna und von BioNTech. Die Aktie von Moderna schlägt sich zudem im aktuellen schwachen Marktumfeld wacker – so geht es jetzt weiter.

Tschechien hat mit Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Die ersten Menschen erhielten am Montag ihre dritte Spritze. Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung mehr als acht Monate zurückliegt. Das Gesundheitsministerium in Prag empfiehlt die sogenannte Booster-Impfung ausdrücklich für Senioren ab 60, Angehörige von Risikogruppen sowie das Gesundheits- und Pflegepersonal. "Bei allen anderen liegt es an ihrem eigenen Willen", sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech.

Wer infrage kommt, erhält eine SMS-Benachrichtigung - am ersten Tag waren das knapp 8.000 Krankenversicherte, bis Jahresende dürften es eine Million sein. In Tschechien sind inzwischen knapp 5,9 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft - und damit mehr als die Hälfte der 10,7 Millionen Einwohner des EU-Mitgliedstaats.

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Moderna Tageschart in USD

Aus technischer Sicht präsentiert sich die Aktie von Moderna trotz des turbulenten Wochenstartes relativ stabil. Am gestrigen Montag schloss die Aktie mit einem moderaten Minus von 1,5 Prozent. Aktuell stützt der Supportbereich bei der psychologisch wichtigen 400-Dollar-Marke den Kurs. Als nächstes Etappenziel steht der Widerstand bei 463 Dollar im Fokus.

Die dritte Impfung mit Impfstoff von Moderna und BioNTech sichert den Unternehmen weitere zukünftige Einnahmen. Die langfristigen Aussichten und das Potenzial für weitere Anwendungen der mRNA-Technologie sind ebenfalls vielversprechend. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Aktie von Morderna im aktuell schwierigen Marktumfeld den ein oder anderen kurzfristigen Preisabschlag verkraften muss. 

Mit Material von dpa-AFX

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