Apple steht vor dem nächsten Kapitel. Tim Cook gibt den CEO-Posten zum 1. September an John Ternus ab und wechselt in die Rolle des Executive Chairman. Damit endet eine Ära, die Anlegern enorme Gewinne beschert hat.
- Aus 10.000 Euro in Apple wurden seit Cooks Amtsantritt rechnerisch rund 286.000 Euro.
- Aus damals rund 38 Apple-Aktien wurden durch zwei Splits heute gut 1.070 Aktien.
- John Ternus übernimmt einen Konzern mit starker Marke, riesigem Ökosystem und hoher Profitabilität.
Der Blick zurück zeigt, warum Apple zu den großen Wohlstandsmaschinen der Börse zählt. Als Steve Jobs im August 2011 zurücktrat und Tim Cook übernahm, war die Skepsis groß. Doch genau dieser Moment wurde für langfristige Anleger zur historischen Einstiegschance.
Aus 10.000 Euro wurden rund 286.000 Euro
Wer am 24. August 2011 genau 10.000 Euro in Apple investierte, tauschte diese Summe damals bei einem EUR/USD-Kurs von rund 1,4412 in etwa 14.412 Dollar. Der Apple-Kurs lag an diesem Tag splitbereinigt bei 13,44 Dollar.
Vor den späteren Splits entsprach das einem damaligen Aktienkurs von rund 376 Dollar. Für 14.412 Dollar hätten Anleger also etwa 38,3 Apple-Aktien bekommen.
Dann kamen zwei große Aktiensplits: 2014 im Verhältnis 7:1 und 2020 im Verhältnis 4:1. Aus 38,3 Aktien wurden dadurch zunächst rund 268 Aktien und später gut 1.072 Apple-Aktien.
Beim aktuellen Kurs von 308,26 Dollar wären diese Anteile rund 330.500 Dollar wert. Umgerechnet in Euro entspricht das etwa 286.000 Euro. Aus 10.000 Euro wurde damit fast das 29-Fache – Dividenden noch nicht einmal eingerechnet.
Tim Cook hat Apple neu vermessen
Cooks Leistung war nicht nur ein steigender Aktienkurs. Unter seiner Führung wurde Apple breiter, profitabler und berechenbarer. Das iPhone blieb der wichtigste Umsatzanker, doch rundherum entstand ein Ökosystem aus Services, Wearables, Macs, iPads, App Store, iCloud und Abodiensten.
Gerade die Services-Sparte veränderte die Qualität des Geschäftsmodells. Apple wurde weniger abhängig vom reinen Geräteverkauf und baute wiederkehrende, margenstarke Erlöse auf. Gleichzeitig sorgten Apple Watch, AirPods und eigene Chips für neue Wachstumssäulen.
Genau diese Mischung aus Hardware, Software, Marke und Services machte Apple zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt.
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John Ternus übernimmt ein starkes Fundament
Mit John Ternus übernimmt nun ein Manager, der tief aus der Hardware-DNA des Konzerns kommt. Das passt zur nächsten Phase. Apple muss zeigen, dass es seine Gerätewelt überzeugend ins KI-Zeitalter führen kann.
Die Aufgabe ist klar: Apple muss künstliche Intelligenz nicht nur als Softwarefunktion präsentieren, sondern in iPhone, Mac, iPad und Wearables so integrieren, dass Nutzer echten Mehrwert spüren. Gelingt das, kann die nächste Produktgeneration neuen Schwung bringen.
Eine Wiederholung der vergangenen 15 Jahre im gleichen Tempo ist unrealistisch. Doch Apple bleibt ein Qualitätswert mit enormer Nutzerbindung, hoher Preissetzungsmacht und einem kaum kopierbaren Ökosystem.
Die Cook-Ära zeigt die Kraft des Dranbleibens
Die Apple-Rechnung ist ein Lehrstück für langfristiges Investieren. Aus rund 38 Aktien wurden durch Splits mehr als 1.070 Stück. Aus 10.000 Euro wurden rechnerisch rund 286.000 Euro. Entscheidend war nicht der perfekte Ausstieg, sondern das konsequente Dranbleiben.
Für den Börsenbrief Megatrend Folger bleibt Apple ein zentraler Technologie- und Konsumwert. Unter John Ternus beginnt nun das nächste Kapitel. Eines bleibt unverändert: Apple bleibt eine Megatrend-Aktie!
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
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