Neue Top-Titel für das AKTIONÄR-Depot
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03.02.2016 Maximilian Steppan

Medienkonzerne im Analysten-Check: ProsiebenSat.1 Media vs. RTL Group

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Sowohl Experten aus dem Hause der Deutschen Bank als auch vom Analysehaus Jefferies haben sich zu den beiden MDAX-Titeln ProsiebenSat.1 Media und RTL Group geäußert.

Laurie Davison von der Deutschen Bank hat die RTL-Group-Aktie nach einem Treffen mit Unternehmensvertretern aus der Telekom- und Medienbranche auf "Buy" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Die optimistischen Aussagen von ProSiebenSat.1 und RTL hätten ihre positive Einschätzung der Aktien untermauert, schrieb Analystin Davison in einer Branchenstudie. Beide Unternehmen hätten auf einen starken Jahresauftakt im TV-Werbegeschäft verwiesen.

ProSiebenSat.1 hat die Expertin indes auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen.

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Lisa Hau vom Analysehaus Jefferies hat RTL mit "Hold" und einem Kursziel von 80 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Fernsehsender habe eine starke Marktstellung und erschließe allmählich auch Bereiche mit schneller wachsenden Umsätzen, so Analystin Hau in einer Studie. Die Trendwende bei der Tochter Fremantle sowie sich erholende Schlüsselmärkte wie Frankreich seien Kurstreiber. Die Expertin bevorzugt jedoch unter den deutschen Fernsehsendern die Aktie von ProSiebenSat.1.

ProSiebenSat.1 hat Hau mit "Buy" und einem Kursziel von 52 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Analystin unterstrich die breite Aufstellung des Fernsehsenders. Das Unternehmen habe ferner die Verbrauchertrends in Deutschland im Blick und mache Fortschritte bei der internationalen Ausrichtung.

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Favorit ProSiebenSat.1 Media

DER AKTIONÄR bevorzugt wie auch Hau die Aktie von ProSiebenSat.1 Media. Neben der charttechnischen Verfassung spricht vor allem auch der in Kürze mögliche DAX-Aufstieg für das Papier. Am Donnerstag, den 3. März, kommt der Arbeitskreis Aktienindizes zur Beratung zusammen. Die Umsetzung erfolgt zum 21. März. Da für den DAX keine reguläre Überprüfung stattfindet, greifen aktuell die für einen außerordentlichen Indexumbau vorgesehenen "Fast-Exit-" und "Fast-Entry-Regeln", nach denen K+S der Rauswurf drohen könnte.

(Mit Material von dpa-AFX)

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