24.03.2017 Jochen Kauper

Leoni-Turbo im AKTIONÄR-Depot plus 40 Prozent - geht die Rallye weiter?

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Leoni
Trendthema

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass viele Analysten in den nächsten Tagen ihre Kursziele für Leoni nach oben anpassen werden. Der Autozulieferer hat am Donnertag nach einer langen Durststrecke endlich wieder mit positiven News auf sich aufmerksam machen können: Im Jahr 2017 strebt Leoni ein kräftiges Gewinnwachstum an. Vorstandschef Dieter Bellé prognostiziert einen Anstieg des EBIT auf 180 bis 200 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2016 hat Leoni nur 78,1 Millionen Euro eingefahren.

 Aktie startet durch

Im Vorfeld der Zahlen waren Anleger als auch Analystenskeptisch gewesen, ob Leoni wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wird. Mit der ehrgeizigen Prognose wird das Interesse der Anleger zurück kehren. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass der neue Vorstand der Bordnetzsparte, Martin Stüttem, der die letzten Jahre für den französischen Autozulieferer Faurecia gearbeitet hat, das Ruder herumreißen wird.

DER AKTIONÄR hat in Ausgabe 31/2016 auf die mögliche Comeback-Chance von Leoni in der Rubrik Top Tipp spekulativ hingewiesen. Die Aktie hat am Donnerstag stark zugelegt. Am ersten Etappenziel von 44 Euro wird vorerst festgehalten. Im Anschluss sind in einem freundlichen Gesamtmarkt durchaus Kurse von 48 Euro bis 50 Euro möglich.

Schwache Tage bleiben Kauftage.

Der Turbo-Long auf Leoni bleibt deshalb weiterhin Bestandteil im Hebel-Depot von DER AKTIONÄR.