23.02.2016 Jochen Kauper

Leoni: Finger weg von der Aktie

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Leoni
Trendthema

Der Autozulieferer Leoni kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Es ist nicht das erste Mal, dass der Autozulieferer seine Aktionäre enttäuscht. Auch die Analysten reagierten angesichts der schwachen Zahlen wenig erfreut. Im Anschluss senkte JP Morgan das Kursziel von 30 Euro auf 23 Euro. Das Anlageurteil lautet „Untergewichten“. Das Bankhaus Lampe stuft Leoni mittlerweile mit „halten“ statt „kaufen" ein.

Zur Erinnerung: Der Umsatz von Leoni dürfte auf 4,4 Milliarden Euro fallen, teilte der Konzern am Montag mit. Zuletzt hatte der Konzern noch rund 200 Millionen mehr veranschlagt. Das Ebit wird aller Voraussicht nach im laufenden Jahr von 151 Millionen Euro auf 105 Millionen Euro sinken. Darin seien Umbaukosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro enthalten.

Leoni rudert erneut zurück

Wegen des eingetrübten Autogeschäfts in Russland und überraschend hoher Anlaufkosten bei Neuaufträgen hatte das fränkische Unternehmen seine Ziele für 2015 und 2016 bereits Mitte Oktober kassiert.

Finger weg!

Erneut schlechte News von Leoni drückten die Aktie auf ein neues Jahrestief. Aufgrund der schlechten Prognose sieht DER AKTIONÄR keinen Anlass für eine Investition in die Aktie.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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