Bullenstark investieren
01.03.2021 Timo Nützel

Johnson & Johnson: Jetzt spricht der CEO

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Johnson & Johnson

Am Samstag hat die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Corona-Impfstoff des Pharma-Konzerns Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Damit ist das Vakzin das Dritte, welches in den USA zur Bekämpfung der Pandemie eingesetzt werden darf. Heute hat sich nun der J&J CEO Alex Gorsky zu Wort gemeldet.

Der CEO von Johnson & Johnson, Alex Gorsky, sagte am Montag gegenüber CNBC, dass der Corona-Impfstoff ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen das Coronavirus sein wird, weil er Krankenhausaufenthalte verhindert und Menschen vor dem Tod bewahrt.

Die FDA hat am Samstag den Impfstoff Covid-19 von J&J für den Notfalleinsatz zugelassen. Damit ist es die dritte Impfung, die für den Einsatz in den USA genehmigt wurde und der einzige Impfstoff, der nur eine Dosis benötigt. Klinische Studiendaten zeigen, dass der Impfstoff von J&J insgesamt zu 66 Prozent gegen Corona schützt, verglichen mit etwa 95 Prozent für die Impfstoffe von Pfizer und Moderna.

Einige Menschen haben in Frage gestellt, ob sie den Impfstoff von J&J aufgrund der geringeren Wirksamkeitsrate erhalten sollten. Während die Wirksamkeitsrate niedriger ist, ist das wichtigste Ergebnis des Impfstoffs, dass er 100 Prozent der virusbedingten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle verhindert hat, sagte Gorsky.

Zudem meint er, dass die Ergebnisse von J&J nicht direkt mit den beiden anderen Impfstoffen verglichen werden können, weil die Studie durchgeführt wurde, als es mehr Coronavirus-Infektionen gab und in Ländern wie Südafrika getestet wurde, wo sich die hochansteckende Virusmutation schnell ausbreitet. "Alle diese Impfstoffe sind unglaublich effektiv", fügte er hinzu.

Johnson & Johnson (WKN: 853260)

Die Aktie von Johnson & Johnson hat auf die Nachricht am Wochenende stark in den Handelstag gestartet. Inzwischen wurde der Kursgewinn aber nahezu abverkauft. DER AKTIONÄR bleibt nach wie vor optimistisch bei dem Titel. Anleger lassen die Gewinne laufen.