Hier wird Geschichte geschrieben. Nicht verpassen!
21.01.2015 Werner Sperber

ISRA Vision: Das ist Qualität; Börsenwelt Presseschau I

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Isra Vision

Die Experten des Effecten-Spiegel erklären, Roboter und Machinen würden immer unabhängiger von Menschen in den Fabrikhallen produzieren. Die Automatisierung von Produktionsprozessen und die Qualitätssicherung gewinnen rasend schnell an Bedeutung. Die vielfältigen Facetten dieser industriellen Revolution sind unter dem Begriff "Industrie 4.0" zusammengefasst. Die ISRA Vision AG bietet Lösungen für Roboterführung oder die Inspektion von Oberflächen an und zählt deshalb zu den Profiteuren der derzeitigen industriellen Umwälzungen. Der Erfolg des Unternehmens ist zwar bereits am Aktienkurs abzulesen, doch das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht. Das Geschäft läuft schließlich sehr gut, wie die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 belegen: Der Umsatz stieg demnach um 14,5 Prozent auf 102,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 16 Prozent auf 20 Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis um ebenfalls 16 Prozent auf 19,1 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie legte um 12,5 Prozent auf 2,97 Euro zu. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. September 2014 auf komfortable 58 Prozent. Der Konzern senkte die Nettoverschuldung um 2,1 Millionen Euro, was bei der Hauptversammlung am 17. März 2015 für eine Fortsetzung der nachhaltigen Dividendenstrategie sorgen dürfte. Für das Fiskaljahr 2012/13 erhielten die Aktionäre 0,35 Euro je Anteil an Dividende. Angesichts eines um 12 Prozent auf 57 Millionen Euro erhöhten Auftragsbestandes ist das Unternehmen auch für das laufende Wirtschaftsjahr 2014/15 gut gerüstet. Der Vorstand möchte den Umsatz prozentual zweistellig steigern und die Gewinnspannen mindestens stabil halten. Der Vorstand achtet weiterhin besonders auf die Verbesserung der Gewinnspannen und des Cashflows. Wenn die endgültigen Zahlen am 30. Januar vorgelegt werden, möchte der Vorstand Genaueres sagen. Die Aktie von ISRA Vision hat erneut die Qualitätsprüfung bestanden. Das Kurspotenzial reicht bis 60 Euro.

Buchtipp: Narrative Wirtschaft

„Tech-Aktien steigen immer!“ „Immobilien­preise fallen nie!“ Stimmt das wirklich? Ob wahr oder nicht, solche Narrative, oder einfacher gesagt Geschichten, beeinflussen das Verhalten von Menschen und somit auch die Wirtschaft massiv. Wie entstehen Narrative? Wie gehen sie viral, wie gewinnen sie an Einfluss, wann verlieren sie diesen wieder? Welche Auswirkungen haben sie? Und, last, but not least: Wie lassen sich mit ihnen ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen besser verstehen und vorhersagen? Diese Fragen untersucht Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert J. Shiller in seinem vielleicht wichtigsten Buch.

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