20.07.2015 Maximilian Steppan

Iran: Wachstumschance für McDonald's?

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Nach der Atom-Einigung im Iran wird das Land für immer mehr ausländische Firmen interessant. Nach dem Autohersteller Peugeot plant auch die Fast-Foodkette McDonald's im Iran tätig zu werden und dort Filialen zu eröffnen.

Wie die Nachrichtenagentur Tasnim am Sonntag berichtete, soll sich McDonald's um eine Lizenz im Iran beworben haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. McDonald's ist bei Iranern sehr beliebt und gilt bei Auslandbesuchen meist als erste Station.

Schon während der Präsidentschaft des reformorientierten Mohammed Chatami Ende der 1990er Jahre plante das Land die Eröffnung der ersten McDonald's-Filiale in Nordteheran. Dagegen gab es damals aber heftige Proteste der Hardliner im Iran, die in McDonald's das "Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus" sahen. Präsident Chatami und seine Regierung mussten das Projekt daraufhin auf Eis legen. Statt McDonald's wurde auf dem gleichen Gelände ein ähnliches Fast-Food Restaurant mit dem Namen "Superstar" eröffnet. Das Essen dort hatte jedoch wenig mit dem des amerikanischen Konzerns zu tun.

Abwarten

Die Erschließung des iranischen Marktes wäre für McDonald's wünschenswert. Denn der US-Konzern kämpft weiter mit sinkenden Kundenzahlen, vor allem auf dem Heimatmarkt wächst die Konkurrenz. Es bleibt abzuwarten, ob dem neuen Konzernchef Steve Easterbrook die Wende gelingt. Noch nicht investierte Anleger können daher in Ruhe noch an der Seitenlinie verharren. Wer bereits investiert ist, kann die Aktie weiterhin halten. Diese weist auf dem aktuellen Kursniveau eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent auf.

(mit Material von dpa-AFX)


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ISBN: 9783864703188
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
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