Neue Top-Titel für das AKTIONÄR-Depot
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29.09.2015 Andreas Deutsch

Indikator des Grauens funktioniert nicht mehr: Wer warnt uns jetzt vor Crashs?

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Bislang war die Entwicklung am Kunstmarkt ein guter Indikator für Konjunktur und Aktienmärkte. Deswegen schauen Anleger und Analysten seit Jahren genau auf die Aktie von Sotheby’s. Doch dieses Mal hat die Sache einen Haken.

Jahrelang gab es eine verlässliche Regel: Die Aktie des Kunstauktionshauses Sotheby’s nimmt Crashs am Aktienmarkt vorweg. Fast immer war es so, dass wenn die Aktie ein Mehr-Jahres-Hoch erklommen hat, der Titel dann crashte. So geschehen 1989, 1999, 2007 und 2011. Der Markt hielt meist nicht Schritt mit der Aktie, sondern kletterte erst ein paar Monate später auf ein neues Hoch – um dann ebenfalls auf Talfahrt zu gehen.

Analysten wie Ed Hyman, Chefökonom der US-Investment-Bank Evercore, interpretieren den Kurs der Sotheby’s-Aktie folgerichtig als Gradmesser für die Gesamtentwicklung der Aktienmärkte. Doch jetzt gibt es ein Problem: Die Sache funktioniert nicht mehr richtig. Der Sotheby’s-Kurs lief zuletzt monatelang aufwärts, nichts deutete auf den Einbruch im August hin.

Noch bedeutender: Das letzte Mehr-Jahres-Hoch markierte Sotheby’s im März 2013. Der große Crash des breiten amerikanischen Marktes, des S&P 500, blieb aber bislang aus. Zum Vergleich 1999/2000 dauert es zwölf Monate, bis der Markt der Sotheby’s-Aktie folgte und die Baisse begann. Jetzt sprechen wir schon von zweieinhalb Jahren, in denen bis auf ein paar Rücksetzer nichts Besonderes am Markt geschah.

Aktien bleiben erste Wahl

Auch wenn es jetzt noch zur Baisse an der Börse kommt: Der Indikator hat an Glaubwürdigkeit verloren, der zeitliche Abstand ist einfach zu groß. DER AKTIONÄR hält eine längere Talfahrt an den Aktienmärkten für unwahrscheinlich, da aufgrund der mickrigen Zinsen Alternativen zu Dividendentiteln Mangelware sind. Wie gefährlich ein Investment in anderen Assetklassen ist, darauf hat Star-Investor Carl Icahn hingewiesen. Darüber hinaus wird Marc Faber nicht müde, vor Crashs zu warnen.


Apple ist Kult - und wird es immer bleiben?

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Autor: Moritz, Michael
ISBN: 9783941493742
Seiten: 496
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden

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Apple ist Kult. Unzählige Entwicklungen haben seit der Firmengründung im Jahre 1976 die Welt der Computer und unsere Alltagswelt revolutioniert. iPod, iPhone und iPad sind nicht mehr wegzudenken. Michael Moritz blickt in seinem Buch zurück auf die Anfänge dieser gigantischen Erfolgsgeschichte. Als Time-Redakteur bekam er Anfang der 80er-Jahre Einblicke ins Unternehmen, wie sie einem Außenstehenden nie zuvor und nie danach gewährt wurden. Moritz durfte an Meetings teilnehmen, die Entwicklung eines neuen Computers begleiten und Steve Jobs, Steve Wozniak und andere Protagonisten ausgiebig interviewen. Herausgekommen ist ein Klassiker der Wirtschaftsgeschichte. Das Buch ist um einen Prolog und einen Epilog ergänzt. Im Epilog skizziert Moritz das Geschehen bei Apple seit dem Erscheinen des Buches im Jahre 1984 und beleuchtet die neuesten Entwicklungen. Lesen Sie, was wahrhaft erfolgreiche Unternehmen ausmacht und wie sie ihren Erfolg nicht nur konservieren, sondern richtig durchstarten.

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