Im frühen Handel zählen Rüstungsaktien am Montag erneut zu den stärksten Werten auf dem deutschen Parkett. Die anhaltende Krise im Iran hat die Branche wieder verstärkt in den Fokus der Anleger gerückt. Besonders positiv entwickelt sich zu Wochenbeginn der Rüstungselektronikspezialist Hensoldt, der von einer Hochstufung profitiert.
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Hensoldt von „Sell“ auf „Hold“ angehoben und das Kursziel deutlich von 65 auf 81 Euro nach oben geschraubt. Das führt zu Wochenbeginn direkt zu einem Kurssprung von mehr als vier Prozent, damit sehen die Experten die Aktie nun fair bewertet.
In der vergangenen Woche hatten vor allem die Zahlen der Wettbewerber in der Branche für viel Bewegung gesorgt. Während Rheinmetall mit dem Ausblick die Erwartungen noch etwas verfehlt und entsprechend für Verkaufsdruck gesorgt hatte, folgte Leonardo aus Italien dann mit überzeugenden Zahlen und brachte wieder neuen Schwung in den Sektor.
Hensoldt selbst hatte bereits Ende Februar Zahlen vorgelegt. Vor allem beim Auftragseingang machte sich der Rüstungsboom hier einmal mehr bemerkbar. Doch auch beim Umsatz und bei der Marge stimmt das Wachstum nach wie vor – auch wenn die Erwartungen am Markt bei den Erlösen leicht verfehlt worden waren. Am 26. März folgt dann der Geschäftsbericht des Konzerns.
Die Hensoldt-Aktie konsolidiert mittlerweile seit einigen Monaten. Nach dem rasanten Kursanstieg zuvor ist das aber kein Grund zur Panik. DER AKTIONÄR favorisiert in der Branche dennoch andere Werte wie Rheinmetall, Leonardo oder Elbit Systems. Wer breit gestreut in der Rüstungsbranche investieren will, kann zudem auch auf den European Defence Index setzen, in dem 20 Top-Werte aus Europa vertreten sind. Mehr Informationen zum Index, der kurz vor einem neuen Rekordhoch steht, finden Sie hier.
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Heute, 09:33