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16.02.2021 Carsten Kaletta

Goldman Sachs hebt Gewinnprognosen für Aktien an – Unternehmen mit hohem "operativen Leverage" vorn

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S&P 500

Die Investmentbanken sind für die Märkte weiterhin überaus zuversichtlich. Konkretes Beispiel dafür ist Goldman Sachs. Die starke Gewinnsaison zeige, dass die Erholung von der Covid-Pandemie in vollem Gange ist und sich in den kommenden Monaten fortsetzen sollte, zumindest für einige der größten Unternehmen des Landes, so das amerikanische US-Investmenthaus. Goldmans Favoriten sind Unternehmen mit einem hohen „operativen Leverage“.


David Kostin, Chefstratege für US-Aktien bei Goldman Sachs, sagte in einer Notiz am Montag, dass sein Team die Gewinnschätzungen für den S&P 500 für 2021 angehoben hat, nachdem die Ergebnisse für die letzten Monate des vergangenen Jahres stärker als erwartet ausgefallen waren.

„Während Investoren weiterhin darüber debattieren, wie schnell die Wirtschaftstätigkeit zur 'Normalität' zurückkehren wird, hat die Gewinnsaison des vierten Quartals 2020 überraschend gezeigt, dass die Gewinne des S&P 500 bereits das Niveau vor der Pandemie übertroffen haben", heißt es in der Notiz. 

Die Erwartung steigender Gewinne im Jahr 2021 sei einer der Hauptgründe, warum sich der Markt im letzten Jahr trotz der Pandemie erholt hat, so Goldman. In zehn der elf S&P 500-Sektoren wurden die Gewinnschätzungen seit Beginn des aktuellen Berichtszeitraums nach oben korrigiert, wobei die Industrieunternehmen die einzige Ausnahme bildeten. 

Goldman wies darauf hin, dass einige der Aktien, die sich in diesem Jahr am besten entwickelt haben, solche mit einem hohen "operativen Leverage" waren. Wall Street-Strategen verwenden diesen Begriff, um Unternehmen zu beschreiben, die bei steigenden Umsätzen weniger zusätzliche Kosten verursachen. Dazu gehören Firmen, die während der Pandemie Wege gefunden haben, die Kosten zu senken.


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