Ob in der Batteriefertigung für Smartphones oder Tablets, bei der Herstellung von Hardware für Rechenzentren oder anderen elektronischen Komponenten: Mit seinen Industriekameras und Bildverarbeitungslösungen hilft Basler Kunden rund um den Globus, industrielle Herstellungsprozesse zu automatisieren. Als einer der führenden Anbieter ist das Unternehmen in diesem strukturell wachsenden Zukunftsmarkt mit hoher strategischer Bedeutung stark positioniert. An der Börse kommt das gut an.
Nach erfolgreicher Restrukturierung ist Basler die Rückkehr auf einen profitablen Wachstumspfad gelungen. Die laufende Transformation vom reinen Industriekamerahersteller zum Vollsortimenter im Bereich Computer Vision wird von einer nachhaltig steigenden Nachfrage begleitet. Kein Wunder: In einer Welt, die immer schneller, effizienter und auch autonomer wird, sind Computer-Vision-Lösungen für maschinelles Sehen nicht mehr wegzudenken.
Ein zentraler Wettbewerbsvorteil von Basler ist dabei die eigene Softwareplattform Pylon, die die Integration der Systeme erleichtert, Entwicklungszeiten verkürzt und für hohe Kompatibilität sorgt. Hauptanwendungsfelder sind die Fabrik- und Logistikautomation sowie die Medizin- und Verkehrstechnik.
Der Vorstand hat seine Hausaufgaben gemacht und konnte bereits nach dem ersten Quartal 2026 die Prognosen für das Gesamtjahr deutlich anheben. Er erwartet nun einen Umsatz zwischen 247 und 270 Millionen Euro (Vorjahr: 225,1 Millionen Euro), nachdem zuvor 232 bis 257 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden waren. Die Vorsteuermarge soll nun zwischen 9,5 und 13,0 Prozent liegen, statt bislang 6,5 bis 10,0 Prozent.
Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch eine hohe Dynamik in Bereichen wie Smartphone-Produktion, Logistik und KI-Hardware; vor allem die Inspektionsaufgaben in der Produktion von Leiterplatten waren stark nachgefragt.
Der Blick über den Tellerrand hinaus macht ebenfalls Lust auf mehr: In seiner Mittelfristprognose strebt Basler im Jahr 2028 ein Umsatzniveau von 275 Millionen Euro an. Dabei dürfte eine EBIT-Marge von mindestens 13,0 Prozent erreicht werden. Mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung könnte hier ebenfalls Nachbesserungsbedarf bestehen.
Das Interesse an der Aktie hat zuletzt spürbar zugenommen. Das Timing im Real-Depot hat gepasst: Bei der Aktie des Spezialisten für Oberflächeninspektion wurde bereits im Februar ein Fuß in die Tür gestellt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist der Titel kräftig durchgestartet und hat heute im frühen Handel die 100-Prozent-Gewinnschwelle zwischenzeitlich überschritten. Ein Blick auf den Chart zeigt: Das Feld für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in Richtung 35 Euro ist bestellt. Im Real-Depot wird daher vorerst an der Position festgehalten, auch wenn erste Teilgewinnmitnahmen nicht ausgeschlossen sind.
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Um weiter am Puls der Zeit zu agieren, sind auch in den kommenden Wochen Wechsel bei der Depotzusammenstellung sowie aussichtsreiche Neuaufnahmen geplant. Die Watchlist mit potenziellen Kandidaten ist gut gefüllt. Sobald wir aktiv werden, erhalten Abonnenten die Details über die entsprechenden Kanäle.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Basler befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 12:45