07.01.2019 Marion Schlegel

Fresenius startet große Aufholjagd – wichtige Marken

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Fresenius
Trendthema

Die Aktie von Fresenius ist enorm stark in das neue Jahr gestartet. Am Freitag gelang sogar ein Kursplus von mehr als sieben Prozent. Im Wochenvergleich ist Fresenius der sechstbeste Wert im DAX hinter Bayer, der Deutschen Bank, E.on, RWE und Covestro. Und auch in die neue Woche startet Fresenius freundlich. Das Papier gewinnt am Montagmorgen gut 1,5 Prozent. Die Aktie von Fresenius war im vergangenen Jahr deutlich unter Druck gekommen, nachdem das Unternehmen zweimal innerhalb kürzester Zeit seine Prognose nach unten korrigieren musste. Am 7. Dezember wurde das vorläufige Tief mit einem Kurs von 38,28 Euro markiert. Derzeit notiert Fresenius wieder bei 44,88 Euro und damit knapp unter der nächsten psychologisch wichtigen Marke von 45,00 Euro. Hier verläuft auch der kurzfristige Abwärtstrend. Ein Sprung darüber würde für die Aktie ein positives Signal bedeuten.

Verlässlicher Dividendenzahler

Bekannt ist Fresenius für seine attraktive Dividendenpolitik. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr seine Dividende das 25. Mal in Folge angehoben und gehört damit zu den Dividendenaristokraten. Und wie der Vorstandsvorsitzende Stephan Sturm zuletzt ankündigte, dürfte auch 2019 die nächste Erhöhung bevorstehen. Derzeit liegt die Rendite bei 1,9 Prozent. Einen detaillierten Ausblick für 2019 sowie einen mittelfristigen Ausblick wird Fresenius anlässlich der Veröffentlichung der Geschäftszahlen des Jahres 2018 am 20. Februar 2019 geben.

DER AKTIONÄR hat bei Fresenius zuletzt mit einem Abstauberlimit zugegriffen. Langfristig ist das Papier im historischen Vergleich derzeit sehr günstig bewertet. Bestehende Positionen sollten mit einem Stopp knapp unter dem jüngsten Tief platziert werden. DER AKTIONÄR hat den Stopp deswegen bei 37,80 Euro gesetzt. Die nächste Hürde, die es zu überwinden gilt, wartet nun im Bereich von 47 Euro.