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26.03.2019 Marion Schlegel

Erneuter Schlag für Boeing: Rivale Airbus ergattert Großauftrag

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Airbus

Gerade jetzt, wo Boeing nach den Abstürzen zweier Jets des Typs 737 Max 8 ohnehin mit großen Problemen zu kämpfen hat, sichert sich der Rivale aus Europa auch noch einen Großauftrag aus China. Wie Airbus mitteilte, wird man 290 Mittelstreckenjets aus der Modellfamilie A320 und zehn Langstreckenjets der A350-Reihe nach China verkaufen. Die Vereinbarung wurde am Montag am Rande eines Staatsbesuchs von Chinas Staatschef Xi Jinping in Paris getroffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach vor Journalisten von einem "exzellenten Signal". Über den Wert der Bestellung wurde zunächst nichts bekannt.

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Boeing mit massiven Problemen

Airbus kann damit für seine A320-Familie einen weiteren Erfolg verbuchen, während US-Rivale Boeing nach zwei Flugzeugabstürzen mit einem enormen Imageschaden und dem möglichen Verlust von Aufträgen kämpft. Zahlreiche Länder erließen Flugverbote für Maschinen des Boeing-Unglücksmodells. Derzeit laufen internationale Untersuchungen, ob möglicherweise eine fehlerhafte Technik Grund für die Unglücke ist. Auch die Frage, ob bei der Zulassung der Flieger durch die US-Luftfahrtbehörde FAA alles mit rechten Dingen zuging, ist Gegenstand von Ermittlungen.

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Erfolgreiche Verhandlungen der Europäer

Schon länger war über ein größeres Airbus-Geschäft mit China spekuliert worden. Bei einem Staatsbesuch in China im Januar 2018 hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt, das Land beabsichtige den Kauf von 184 Jets aus der A320-Familie. Seitdem drang über den Stand der weiteren Verhandlungen aber kaum etwas an die Öffentlichkeit.

China ist für Airbus ein bedeutsamer Absatzmarkt: Knapp ein Viertel seiner Verkehrsflugzeuge liefert das Unternehmen in das Land aus. Aber auch in der Produktion ist China ein wichtiger Partner. Unter anderem lässt Airbus in Tianjin Flugzeuge der A320-Modellfamilie montieren.

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DER AKTIONÄR empfiehlt die Aktie von Airbus derzeit ganz klar weiter zum Kauf. Anleger, die noch Boeing-Papiere im Depot haben, sichern ihre Position mit einem Stopp bei 270 Euro nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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