06.05.2013 Thomas Brummer

Dürr: Nach Rallye weiter ein Kauf?

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Die Dürr-Aktie jagt von einem Hoch zu nächsten. Und das nicht zu unrecht. Dürr profitiert von China und anderen aufstrebenden Märkten. Die Finanzlage und die Analystenmeinungen stimmen zudem positiv. Am Dienstag werden die Quartalszahlen bekannt gegeben.

Dürr profitiere laut Konzernchef Ralf Dieter ganz besonders vom Wachstum in China und anderen Schwellenländern. „Unsere 1.650 Mitarbeiter in China sind mit den Aufträgen bereits bis Ende 2014 beschäftigt." Zudem habe der Automobilzulieferer die Kapazitäten in Brasilien, Russland, Mexiko und Südostasien weiter ausgebaut.

Die Finanzlage sei derzeit so gut, dass die Geschäftsleitung einen Rückkauf von Unternehmensanleihen in Erwägung ziehe. Dieter rechnet für 2013 mit einem Umsatz in einer Größenordnung von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro, was eine kleine Steigerung wäre. Die Umsatzrendite soll bei guten sieben Prozent liegen.

Analysten halten viel von Dürr

Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank lobt die Pläne Unternehmensanleihen zurückzukaufen. Der Konzern wisse nicht, wohin mit der Nettoliquidität. Die Investmentbank Close Brothers Seydler sieht in Dürr, bei einem Kursziel von 100,00 Euro, weiterhin eine Kaufposition. Der Anlagenbauer dürfte im ersten Quartal seine Margen weiter verbessert haben, schrieb Analyst Ralf Marinoni. Zudem sei das Unternehmen auf einem guten Weg, seine Jahresziele zu erreichen. Mit Spannung blicken die Aktionäre des Zulieferers auf den morgigen Dienstag, wenn die Stuttgarter ihre Quartalszahlen vorlegen. Die Analysten erwarten im Schnitt einen Umsatz von 547,6 Millionen. Das wäre ein Minus von 2,6 Prozent. Erwartet wird außerdem ein Gewinn pro Aktie von 1,11 Euro.

Aktie weiterhin aussichtsreich

Trotz der fulminanten Rallye traut DER AKTIONÄR der Dürr-Aktie noch weitere Kurssteigerungen zu und setzt ein Kursziel von 110,00 Euro. Denn mit einem KGV von 12 und den Chancen in China und den Emerging Markets sind die Papiere noch nicht zu teuer bewertet. Ein Stopp bei 85,00 Euro begrenzt das Verlustrisiko.