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26.11.2018 Stefan Sommer

Die vier Säulen des Börsenindikators (Teil 3)

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DAX

Viele Anleger fragen sich wann die beste Zeit für die Aktienanlage ist. Kommt die Jahresendrallye oder das Sommerloch? Eine klare Antwort hat hier Thomas Gebert gefunden. Daher findet auch die Jahreszeit ihre Beachtung im Börsenindikator. In zahlreichen Backtest hat sich hier ein klare Strategie gezeigt, wie man diese saisonale Komponente nutzen kann.

Die wichtigen Stichtage sind eindeutig definiert. Wäre ein Anleger jeweils nur vom 1. November bis zum 30. April investiert gewesen und hätte in der übrigen Zeit das Geld bar liegen gelassen hätte sich das Depot ebenfalls viel besser entwickelt. Worauf beruht diese jahreszeitliche Anomalie eigentlich, dass der DAX in den Wintermonaten stärker steigt als in den Sommermonaten? Genau kann ich Ihnen das gar nicht sagen. Fest steht aber, dass der DAX von 1960 bis 2015 in den Monaten November bis April im Mittel pro Jahr 6,8 Prozent Gewinn erzielen konnte. Dagegen verlor er in den Monaten Mai bis Oktober im Durchschnitt der 54 Jahre jedes Jahr ein Prozent. Diese Abweichung von der normalerweise zur erwartenden Verteilung der Gewinne innerhalb des Jahres ist so signifikant, dass man sie als tatsächlich existierenden Effekt zur Kenntnis nehmen muss.

Jahresendrallye im vollen Gange

Auch in diesem Jahr hat der DAX in den Sommermonaten deutlich an Boden verloren und musste von seinem Allzeithoch zu Jahresbeginn bei rund 13.550 Punkten deutlich an Gewinnen einbüßen. Aktuell befinden wir uns aber wieder in der beste Börsenphase auch wenn sich der DAX aktuell noch weiter schwer tut eine Dynamik auszubilden. Die Chancen auf weiter steigende Notierungen stehen statistisch aber dennoch gut.

In der nächsten Woche lernen Sie den letzten Punkt des Börsenindikators kennen. Mehr zum Börsenindikator finden Sie jetzt schon unter www.gebertbrief.de

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