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DHL Group: Möglicher Kerosin‑Mangel? Kein Grund zur Sorge

DHL Group: Möglicher Kerosin‑Mangel? Kein Grund zur Sorge
Foto: DHL Group
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Thorsten Küfner Heute, 07:03 Thorsten Küfner

Trotz zunehmender Diskussionen über mögliche Versorgungsprobleme bei Kerosin sieht die DHL Group derzeit keinen akuten Handlungsbedarf für das eigene Geschäft. "Bislang ist die Lage beherrschbar", erklärte der Konzern. Zwar seien an einzelnen Standorten die Bestände etwas niedriger als üblich, ernsthafte Störungen im Betriebsablauf erwartet DHL aktuell jedoch nicht.

Das Unternehmen verfolgt die Entwicklung der globalen Treibstoffversorgung genau und steht dabei in engem Austausch mit Flughäfen und Zulieferern. Sollte es zu weiteren Kostensteigerungen bei Energie und Treibstoff kommen, könnten diese – sofern vertraglich vorgesehen – über entsprechende Zuschläge an die Kunden weitergegeben werden. Dieses Vorgehen gilt in der Branche als üblich.

Auslöser der Sorgen ist die angespannte Lage im Zuge des Iran-Konflikts. Insbesondere die Straße von Hormus spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport darstellt. Einschränkungen im Schiffsverkehr könnten sowohl die Rohölversorgung als auch die Produktion von Kerosin beeinträchtigen.

Vertreter der Branche und Flughafenbetreiber schlagen bereits Alarm. Der europäische Flughafenverband ACI Europe warnt im Falle anhaltender Störungen sogar vor der Gefahr einer "systemischen Treibstoffknappheit" innerhalb weniger Wochen. Hintergrund ist die eingeschränkte Passage durch die Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des global geförderten Öls transportiert wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle, das zu den wichtigsten Knotenpunkten für die europäische Luftfracht zählt.

DHL Group (WKN: 555200)

Die DHL Group meistert die aktuell schwierige Lage relativ souverän. Der Kurs des DAX-Konzerns hatte zuletzt wieder etwas Schwung aufgenommen und könnte in Kürze einen neuen Angriff auf das Mehrjahreshoch bei 51,72 Euro starten. Die Aktie bleibt weiterhin attraktiv, der Stoppkurs sollte bei 39,00 Euro belassen werden.  

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.

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