In den USA nimmt die Berichtssaison immer mehr Fahrt auf. In Deutschland veröffentlichen die Unternehmen zwar erst Ende des Monats ihre jüngsten Zahlen, vorab hat indes DHL nach dem heutigen Börsenschluss bereits einen Einblick gewährt.
- DHL steigerte im dritten Quartal den Umsatz um mehr als 12 Prozent und das Konzern-EBIT um rund 16 Prozent.
- Der Konzern erhöhte seine EBIT-Prognose für 2026 auf mehr als sieben Milliarden Euro.
- Die DHL-Aktie legte nachbörslich um 1,7 Prozent zu; die Mittelfristprognosen sollen im März überprüft werden.
Im dritten Quartal verzeichnete DHL nach vorläufigen Berechnungen ein zweistelliges prozentuales Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis, insbesondere angetrieben vom Bereich DHL Express. So legten die Erlöse um mehr als 12 Prozent auf rund 22,6 Milliarden Euro zu. Das Konzern-EBIT stieg um rund 16 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro.
Die Sparte DHL Express konnte ihr EBIT von 692 Millionen auf gut eine Milliarde Euro steigern – dank weiter wirksamer Kosten- und Ertragsmaßnahmen sowie einer besseren operativen Auslastung durch den Anstieg des transportierten Gewichts.
Nach dem Ergebnisanstieg im dritten Quartal wurde die Prognose für das laufende Jahr erhöht. So soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern 2026 nun mehr als sieben Milliarden Euro betragen, teilten die Bonner mit. Bislang hatte DHL mehr als 6,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Die Erwartung für die DHL-Bereiche wurde auf ein EBIT von über 6,4 Milliarden Euro erhöht, nach zuvor über 5,9 Milliarden Euro. Die Prognose für die Sparte Post & Paket Deutschland bleibt unverändert. Auch die Aussichten für den Mittelzufluss wurden angehoben.
Zudem kündigte DHL eine Überprüfung der Mittelfristprognosen im kommenden März an. Bislang geht der Konzern von einem EBIT von über sieben Milliarden Euro in einem normalisierten wirtschaftlichen Umfeld aus. Die im DAX notierte Aktie legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um 1,7 Prozent zu.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL.
Enthält Material von dpa-AFX
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