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Deutsche Bank: Klare China‑Ansage vom CEO

Deutsche Bank: Klare China‑Ansage vom CEO
Foto: Arne Dedert/picture alliance/dpa
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Michael Herrmann Heute, 07:45 Michael Herrmann

Die Deutsche Bank will ihre Präsenz in China weiter ausbauen. Konzernchef Christian Sewing bezeichnete China als Schlüsselmarkt. Zugleich betonte er, dass die Bank in ihre dortige Präsenz weiter investieren wolle. Asien-Pazifik und der Nahe Osten seien wichtig für die globalen Wachstumsambitionen der Bank.

Das Wichtigste kurz und knapp

• China ist für die Deutsche Bank laut Konzernchef Christian Sewing ein Schlüsselmarkt in Asien-Pazifik.

• Sewing betont, dass die Bank weiter in ihre Präsenz in China investieren will.

• Die Aussagen unterstreichen, dass China für die internationalen Wachstumsambitionen der Deutschen Bank eine wichtige Rolle spielt.

In einem aktuellen LinkedIn-Beitrag schreibt Christian Sewing über seine jüngste China-Reise, er habe Peking erneut „energiegeladen“ verlassen. Das Entwicklungstempo und der Innovationsdrang seien überall spürbar. Für die Deutsche Bank und ihre Kunden sei China ein zentraler Markt. Zugleich erinnerte Sewing daran, dass das Institut bereits seit mehr als 150 Jahren im Land aktiv ist.

Besonders wichtig: Sewing betonte, dass die Deutsche Bank weiter in ihre Präsenz in China investieren wolle. Hintergrund ist die strategische Bedeutung der gesamten Asien-Pazifik-Region und des Nahen Ostens für die globalen Wachstumsambitionen des Konzerns.

Nach Einschätzung des Managements zählt Asien-Pazifik zu den weltweit am schnellsten wachsenden Regionen, der Handel innerhalb der Region und mit anderen Wirtschaftsräumen nimmt weiter zu.

Im Rahmen seines Aufenthalts traf Sewing unter anderem den Gouverneur der chinesischen Notenbank, Pan Gongsheng. Zudem führte er Gespräche mit Spitzenvertretern der Industrial and Commercial Bank of China sowie der Agricultural Bank of China. Dabei ging es unter anderem um die wirtschaftliche Lage, die Vertiefung der Zusammenarbeit sowie Themen wie Kapitalmarktgeschäft, Zahlungsabwicklung, Verwahrung und Künstliche Intelligenz.

Für die Deutsche Bank passt das in die aktuelle Strategie: Das Institut will seine internationale Präsenz ausbauen und seine Global-Hausbank-Strategie skalieren, um Kunden mit seinem weltweiten Netzwerk im In- und Ausland besser zu begleiten. Gerade in einem Umfeld zunehmender wirtschaftlicher Vernetzung zwischen Europa und Asien eröffnet das attraktive Geschäftschancen.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Die Aussagen von Sewing unterstreichen, dass die Deutsche Bank nicht nur auf Kostendisziplin und höhere Erträge im Heimatmarkt setzt, sondern parallel auch ihre internationale Wachstumsstory schärft. China ist dabei offenbar ein wichtiger Baustein. Aus Anlegersicht ist das klar zu begrüßen. Die Aktie bleibt ein Kauf, zumal aktuell auch das Momentum stimmt. 

FAQs zur Deutschen Bank

Was macht die Deutsche Bank als Unternehmen?

Die Deutsche Bank ist ein internationales Finanzinstitut. Sie bietet Dienstleistungen in den Bereichen Investmentbanking, Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung an, sowie für Firmen.

Wovon hängt der Kurs der Deutsche-Bank-Aktie besonders ab?

Wichtige Faktoren sind die Zinsentwicklung, die Konjunktur, die Stimmung am Finanzmarkt, regulatorische Vorgaben und die Ertragslage des Unternehmens.

Warum gilt die Deutsche Bank oft als zyklische Aktie? 

Weil ihr Geschäft stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und der Risikobereitschaft an den Märkten beeinflusst wird. In starken Börsenphasen profitiert die Aktie oft überdurchschnittlich.

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