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06.07.2020 Fabian Strebin

Deutsche Bank auf der Überholspur: Trotz Corona läuft der Umbau

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat die Corona-Pandemie im größten Umbau seit Jahrzehnten getroffen. Zwischenzeitlich wurde im Frühjahr auch der Stellenabbau gestoppt, da aufgrund der Lockdown-Maßnahmen weltweit kein geordneter Prozess möglich war. Doch die Bank bekräftigt weiterhin, dass man an den Zielen für 2022 festhalte.

Gegenüber der Financial Times sagte Finanzvorstand James von Moltke, dass die für dieses Jahr geplante Reduzierung der Belegschaft geringer als geplant ausfallen könnte. Ursprünglich sollten 4.000 Mitarbeiter im laufenden Jahr die Deutsche Bank verlassen. In den ersten drei Monaten waren es aber erst rund 1.000.

Trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sei man auf Kurs für die Sparziele sowohl für 2020 als auch 2022, wenn der Umbau abgeschlossen sein soll. Dann sollen die Kosten rund 5,80 Milliarden Euro unter dem Niveau vom Sommer 2019 liegen, als die Sanierung beschlossen wurde. Nach Informationen der Financial Times will die Deutsche Bank in diesem Jahr zwei Milliarden Euro einsparen.

Die Deutsche-Bank-Aktie schießt heute um satte fünf Prozent nach oben und kommt damit der Marke von neun Euro nahe. Das bisherige Hoch nach dem Einbruch vom Frühjahr liegt bei 9,20 Euro Anfang Juni. Das Jahreshoch beträgt dagegen 10,37 Euro. Es wurde im Februar erreicht und könnte wieder fallen, wenn der Kurs das Gap zwischen 9,12 und 9,28 Euro schließt. Das könnte demnächst soweit sein.

DER AKTIONÄR hat die Aktie für spekulative orientierte Anleger empfohlen und einen Stopp bei 6,00 Euro gesetzt.

Deutsche Bank (WKN: 514000)