Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
Foto: Börsenmedien AG, Munich Re
07.04.2022 Carsten Kaletta

Das geht in Österreich und der Schweiz: Hier winken kurzfristig rund sieben Prozent Dividendenrendite

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Swiss Re

Profitables Wachstum und striktes Kostenmanagement – diese Punkte standen beim Investorentag der Swiss Re im Fokus. Der Schweizer Rückversicherer sieht in allen Geschäftsbereichen Möglichkeiten, um das Kapital für Wachstum einzusetzen. Ebenfalls positiv: Die Aktie bietet eine satte Dividendenrendite. Ist die Aktie ein Kauf?

Das angestrebte langfristige Gewinnwachstum sei auch die treibende Kraft für die Dividendenpolitik, heißt es. Gelingt das, dann dürfen sich Aktionäre auf eine Erhöhung der bereits überdurchschnittlichen Dividende freuen.

Starke Dividendenrendite

Für Jahr 2021 stehen erneut 5,90 Franken im Raum – das ist der Betrag, der bereits im vergangenen Jahr ausgeschüttet wurde. Wenn die Generalversammlung den Vorschlag des Verwaltungsrats goutiert, dann können sich Anleger über eine Dividendenrendite in Höhe von 6,8 Prozent freuen. Auszahlungstag ist der 19. April.

Eigenkapitalrendite soll steigen

Bei den Finanzzielen steht die Eigenkapitalrendite im Fokus. Diese soll im laufenden Jahr auf zehn Prozent steigen, nachdem sie im von Corona-Kosten belasteten Vorjahr bei 5,7 Prozent gelegen hatte. Zur Einordnung: Die Munich Re etwa verzeichnete 2021 eine Eigenkapitalrendite in Höhe von etwa 12,6 Prozent. 

Bis 2024 will die Swiss Re einen Wert von 14 Prozent erreichen. Weiter hält man an dem bereits früher gesetzten Wachstumsziel zum ökonomischen Eigenkapital fest, das je Aktie Jahr für Jahr um zehn Prozent wachsen soll.

Drei Sparten im Fokus

Konkret verbessern will das Management die Profitabilität in der Sach- und Haftpflichtrückversicherung (P&C Re), in der Lebensrückversicherung (L&H Re) und auch im Erstversicherungsgeschäft von Corporate Solutions (Corso). 2022 strebt Swiss Re bei P&C Re bei einem "normalen" Schadensverlauf einen Schaden-Kosten-Satz von unter 94 Prozent an. Bei Corso soll dieser Wert unter 95 Prozent liegen und im Lebengeschäft wird ein Gewinn von rund 300 Millionen US-Dollar angepeilt.

JPMorgan bleibt vorsichtig

Begleitet wird dies von einer eher zurückhaltenden Analystenstimme. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Swiss Re auf "Neutral" mit einem Kursziel von 105 Franken belassen. Auf den ersten Blick seien die grundlegenden Ziele für 2022 und 2024 bestätigt worden, schrieb Analyst Kamran Hossain in einer am Donnerstag vorliegenden Ersteinschätzung.

Die Swiss Re Aktie verliert am Donnerstag rund ein halbes Prozent auf 87,12 Schweizer Franken.

Swiss Re (WKN: A1H81M)

Auch DER AKTIONÄR sieht die Aktie mit Blick auf die Bewertung als "Halte-Position". Der Schweizer Versicherungstitel liegt mit einem 2022er-KGV von 11 über der Peer-Group, die mit 9 derzeit bezahlt wird. Auch das Chartbild lädt nicht gerade zum Einstieg ein.

(Mit Material von dpa-AfX)

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