Chinaknaller zündet am 22.10.20 - jetzt Kursfeuerwerk sichern!
15.09.2020 Michael Schröder

CropEnergies hebt Jahresprognose an: Ethanolnachfrage ungebrochen – so geht's weiter!

-%
CropEnergies

CropEnergies hat wie erwartet vorläufige Zahlen für das erst vor wenigen Tagen beendete zweite Quartal 2020/21 vorgelegt. Nach der sehr guten Entwicklung hat der Hersteller von nachhaltig erzeugtem, erneuerbarem Ethanol die Jahresprognose nach oben geschraubt. Reicht die Kraft für eine Trendfortsetzung bei der Aktie?

Heute früh hat DER AKTIONÄR noch erklärt, dass sich die Lage bei CropEnergies nach dem coronabedingt schwachen ersten Quartal wieder stabilisiert haben sollte. Die soeben vorgelegten Q2-Zahlen bestätigen diese Einschätzung.

CropEnergies hat nach vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal 2020/21 einen Umsatz von 229 Millionen Euro (Vorjahr: 245 Millionen Euro) erwirtschaftet. Das EBITDA stieg auf 52 Millionen Euro (Vorjahr: 39 Millionen Euro), während das operative Ergebnis 43 Millionen Euro (Vorjahr: 29 Millionen Euro) erreichte. Die Hauptursachen für das sehr gute Ergebnis waren eine hohe Nachfrage nach erneuerbarem Ethanol und die stark gestiegenen Ethanolpreise.

CropEnergies war zu Beginn der Coronakrise von einem deutlichen Rückgang bei Umsatz und operativem Ergebnis für das aktuelle Geschäftsjahr ausgegangen. Nun wird ein Umsatz zwischen 850 und 900 Millionen Euro (Vorjahr: 899 Millionen Euro) und ein operatives Ergebnis zwischen 110 und 140 Millionen Euro (Vorjahr: 104 Millionen Euro) erwartet. Dies entspricht einem EBITDA von 150 bis 180 Millionen Euro (Vorjahr: 146 Millionen Euro).

Voraussetzung für diese positive Entwicklung ist jedoch, dass die robuste Ethanolnachfrage anhält und es im Geschäftsjahresverlauf nicht erneut zu bedeutenden Mobilitätsbeschränkungen in der EU kommt. Der vollständige Bericht für das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020/21 wird wie geplant am 7. Oktober 2020 veröffentlicht.

CropEnergies (WKN: A0LAUP)

Das Fazit von Dienstagmorgen hat Bestand: Die Aktie hat in den letzten Wochen zwar schon ordentlich performt. Mit der angehobenen Prognose im Gepäck könnte sich der Trend allerdings – nach einer kurzen Verschnaufpause – weiter fortsetzen. Ein enger Stopp sichert die Position ab.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.