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03.11.2020 Marion Schlegel

Corona-Impfstoff-Hoffnungen BioNTech, Moderna & Co: „Schnell mit dem Impfen beginnen“

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BioNTech

Die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, sich zügig auf Impfungen gegen das Coronavirus vorzubereiten. "Wenn ein Impfstoff gefunden ist, müssen wir schnell mit dem Impfen beginnen. Jeder muss sich jetzt vorbereiten, damit wir dann sofort voll einsatzfähig sind", sagte Kyriakides der "Welt" (Dienstag).

Astrazeneca (WKN: 886455)

"Covid-19 ist die größte Gesundheitskrise seit Menschengedenken", sagte die EU-Kommissarin. Mit Blick auf die bereits abgeschlossenen Rahmenverträge der EU-Kommission mit mehreren aussichtsreichen Impfstoffherstellern sagte Kyriakides: "Im besten Fall können wir mehr als 1,3 Milliarden Dosen aus einem breiten Portfolio von sicheren und effektiven Impfstoffen erwerben. Und wenn ein sicherer Impfstoff gefunden ist, kann ich garantieren, dass alle Mitgliedstaaten zur gleichen Zeit Zugang dazu haben werden."

Sie könne aber kein sicheres Datum für erste Impfungen nennen. Im besten Fall könne man Anfang nächsten Jahres mit den Impfungen beginnen. Wichtig sei dabei, zuerst jene Bevölkerungsgruppen zu schützen, die am stärksten exponiert und anfällig seien, etwa ältere Menschen und Mitarbeiter des Gesundheitssystems.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Derzeit forscht eine ganze Reihe von Unternehmen fieberhaft an einem Corona-Impfstoff. Einige befinden sich bereits in der letzten Phase der klinischen Tests. Dazu zählen das deutsche Biotech-Unternehmen BioNTech, der britische Pharmakonzern AstraZeneca und das US-Biotech-Unternehmen Moderna. Hier dürfte es in den kommenden Wochen Schlag auf Schlag gehen, was News angeht.

MODERNA (WKN: A2N9D9)

BioNTech, AstraZeneca und Moderna liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer als erstes die Zulassung für seinen Corona-Impfstoff erlangt. Letztendlich werden aber alle drei Impfstoffe, sollten Sie die Zulassung erlangen, stark gefragt sein. Die Aktien von BioNTech und Moderna sind deutlich spekulativer einzustufen als AstraZeneca, im Erfolgsfall ist jedoch auch das Upside-Potenzial deutlich höher.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech und Moderna.

(Mit Material von dpa-AFX)

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