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27.04.2014 Maximilian Völkl

Continental: Unzufriedenheit – trotz starkem Wachstum

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Nach den starken Zahlen geriet die Continental-Aktie am Freitag dennoch unter Druck. Das Problem: Die angehobenen Renditeziele lagen unterhalb der jüngsten Marktschätzungen. Bei der Hauptversammlung verkündete der Konzern zudem die Einstellung einer neuen Personalchefin.

"Wir wollen für das Geschäftsjahr 2014 eine bereinigte EBIT-Marge von 10,5 Prozent statt der ursprünglich anvisierten 10,0 Prozent sicher erreichen", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart auf der Hauptversammlung. Dennoch war die Börse nicht zufrieden mit seinen Aussagen. Denn laut dem Experten Frank Schwope von der NordLB kommt die Anhebung des Ausblicks nicht ganz überraschend. Bei Continental dürfte dem starken Jahr 2013 ein noch deutlich besseres Jahr 2014 folgen. Die Prognosen Degenharts stimmten die Analysten deshalb nicht zufrieden.

Keine Belastung durch die Ukraine

Der Hauptgrund für den Gewinnanstieg bei Conti ist die allgemeine Erholung der Reifenbranche. Doch es lag nicht nur daran: „Zu unserem gelungenen Jahresstart haben alle unsere fünf Divisionen beigetragen“, betonte Degenhart. Zur Ukraine-Krise und möglichen Sorgen im Russland-Geschäft konnte der Konzernlenker vorerst Entwarnung geben: „Die aktuellen politischen Spannungen haben bislang keinen Einfluss auf unser Geschäft.“

Neue Personalchefin

Neben den guten Zahlen ließ auch eine Personalie aufhorchen: Wie erwartet trennt sich Continental von seiner ersten Vorstandsfrau Elke Strathmann und holt mit Ariane Reinhart eine neue Managerin an Bord. Die derzeitige Personalchefin bei der britischen Volkswagen-Nobelmarke Bentley übernimmt das Ressort Personal zum 1. Oktober. Bis Reinhart im Herbst beginnt, wird Finanzvorstand Wolfgang Schäfer das Personalressort leiten.

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Rallye ohne Ende

Die Conti-Aktie befindet sich nach dem langen Aufwärtstrend in einer Konsolidierungsphase. Auch wenn Kritiker eine höhere Prognose von Konzernchef Degenhart erhofft hatten: Conti ist nach wie vor sehr gut aufgestellt und auf Wachstumskurs. Der Automobilzulieferer bleibt einer der aussichtsreichsten Werte im DAX.

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