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24.07.2014 Thorsten Küfner

Commerzbank: Stagnation bei der Tochter

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Nach einem starken Jahresauftakt hat sich das Geschäft der Online-Bank Comdirect im zweiten Quartal abgeschwächt. Unter dem Strich erwirtschaftete die Tochter der Commerzbank einen Überschuss von knapp 14,5 Millionen Euro, wie sie am Donnerstag in Quickborn bei Hamburg mitteilte. Damit blieb das Ergebnis verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stabil. Im ersten Quartal war der Gewinn noch um drei Prozent gestiegen.
Die Ruhe an den Finanzmärkten drückte im zweiten Quartal auf das Geschäft. Viele Anleger hielten sich mit Börsengeschäften zurück. Deshalb sank der Provisionsüberschuss nach einem kräftigen Zuwachs im ersten Quartal um gut 6 Prozent auf 43,8 Millionen Euro. Dagegen legte der Überschuss im Zinsgeschäft dank einer niedrigeren Risikovorsorge und höherer Einlagen der Kunden um rund 9 Prozent auf 36,9 Millionen Euro zu.
Vor Steuern verdiente die Commerzbank-Tochter 19,6 Millionen Euro, 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Für das Gesamtjahr setzte sich der Vorstand das Ziel, vor Steuern rund 75 (2013: 80) Millionen Euro verdienen zu wollen.

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Geringe Auswirkungen auf Commerzbank-Kurs

Die Quartalszahlen der Comdirect dürften im heutigen Handel kaum größere Auswirkungen auf den Kurs der Commerzbank-Aktie haben. Diese konnte sich trotz eines weniger freundlichen Marktumfeldes erfreulicherweise oberhalb wichtiger Unterstützungen halten. Wegen der hohen Bewertung (KGV von 20) bleiben die DAX-Titel aber weiterhin kein Kauf.
(Mit Material von dpa-AFX)

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