Ihre Kaufchancen fürs zweite Halbjahr
Foto: Börsenmedien AG
23.09.2016 Fabian Strebin

Commerzbank: Jetzt wird saniert

-%
Commerzbank

Demnächst wird Commerzbank-CEO Martin Zielke seine neue Strategie präsentieren, mit der er das Geldhaus fit für die Zukunft machen will. Bisher war nur ein Jobabbau in der Mittelstandsbank bekannt. Insiderkreise sprechen nun von deutlich mehr Stellen, die wegfallen könnten.

Schon länger kursieren Überlegungen, die Mittelstandsbank mit ihren fast 6.000 Mitarbeitern auf das Privatkunden-Geschäft und die Investmentbankingsparte aufzuteilen. Im Gespräch waren 1.500 Jobs, die gestrichen werden sollten. Nach Informationen von Reuters stehen aber wohl deutlich mehr Arbeitsplätze auf dem Prüfstand. Nach Branchenkennern könnten auch in der zentralen Verwaltung knapp 2.000 Arbeitnehmer ihren Hut nehmen müssen.

Muss jeder Zehnte gehen?

Gegenüber dem Handelsblatt rechnet ein Insider damit, dass am Ende 5.000 Mitarbeiter gehen müssen. Bei rund 50.000 Angestellten wäre das jeder Zehnte. Der Jobabbau bei der Commerzbank ist leider bitter nötigt. Mit einer Kostenquote von 79,1 Prozent im ersten Halbjahr 2016 ist die Bank im internationalen Vergleich viel zu ineffizient. Wahrscheinlich muss CEO Zielke aber auch im Filialnetz den Rotstift ansetzen. Denn die Kostenquote wird sich nur deutlich senken lassen, wenn die Commerzbank die Anzahl ihrer Niederlassungen schrumpft oder mit der Digitalisierungs-Offensive deutlich mehr Kunden anlockt.

In der Spur

Foto: Börsenmedien AG

Anders als bei der Deutschen Bank, kann sich das Management bei der Commerzbank voll auf die neue Ausrichtung konzentrieren. Was bisher von den neuen Plänen durchgesickert ist, klingt vielversprechend. Mit einer aktuellen Dividendenrendite von 3,1 Prozent und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur 0,3 sind die Titel fundamental günstig bewertet. Mutige greifen weiterhin zu, das Ziel des AKTIONÄR liegt bei 8,00 Euro. Ein Stopp bei 5,20 Euro sichert nach unten ab.

Kann jeder Geld an der Börse verdienen?

Autor: Roth, Oliver
ISBN: 9783864703997
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 14.09.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Taschenbuch erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Als professioneller Börsenhändler beweist Oliver Roth seit Jahren, dass man »Börse können kann«. In seinem ersten Buch »Earning by Doing« gewährt er Einblicke in die Welt der Frankfurter Händler und zeigt, wie jeder Geld an der Börse verdienen kann.
Berufshändler beweisen durch ihre Existenz, dass die Börse nach bestimmten Regeln funktioniert, deren Kenntnis dauerhaft zu Gewinnen führt. Zahlreiche Anekdoten aus über 20 Jahren Börse, ­Geschichten vom Geschehen hinter den Kulissen und viele Tipps, Hinweise und Strategien für den eigenen ­Börsenerfolg ergeben ein einzigartiges Werk für Anleger. Jetzt auch als Taschenbuch!

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Commerzbank - €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8