05.03.2019 Börsen. Briefing.

Commerzbank-Aktie: Hinter diesem Minus steckt mehr

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Deutsche Bank
Trendthema

Nach Tagen des Aufschwungs – vergangene Woche war die Aktie der Commerzbank der zweitbeste Wert im MDAX – zählt das Papier heute zu den größten Verlierern auf dem Frankfurter Börsenparkett. Nehmen Anleger bei der Commerzbank einfach nur ein paar Gewinne mit oder steckt mehr hinter den Verlusten? Die Antwort ist: Es könnte mehr dahinterstecken.

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Commerzbank-Aktionäre sind harte Zeiten gewohnt, ein Verlust wie heute kann sie kaum mehr schrecken. Im September flog die Aktie aus dem DAX, auf Jahressicht summiert sich das Minus nach wie vor auf über 40 Prozent, und die weiteren Aussichten sind nicht unbedingt als rosig zu bezeichnen. Dass das Papier in der vergangenen Woche mit einem Plus von 11,3 Prozent zu den absoluten Top-Werten auf dem Frankfurter Parkett gehörte, in der MDAX-Gewinnerliste nur von Zalando getoppt wurde, war da eine willkommene Abwechslung.

Heute kommt diese Bewegung nun zum Erliegen, kehrt sich sogar um. Die Commerzbank-Aktie zählt zu den schwächsten Werten im MDAX. Das liegt nicht einfach nur an Gewinnmitnahmen, sondern womöglich an der Erkenntnis, dass die Fusion mit der Deutschen Bank vom Tisch sein könnte. Ende vergangener Woche schrieb Analyst Tobias Lukesch von Kepler Cheuvreux in einer aktuellen Einschätzung, dass er nicht mit einem Zusammenschluss rechne. Er bekräftigte zugleich sein negatives Anlageurteil „Reduce“ mit Kursziel 5,80 Euro.

Gründe für die gestiegene Skepsis gibt es viele. In erster Linie sind es Berichte, wonach das Emirat Katar seinen Anteil an der Deutschen Bank auf in Summe rund 15 Prozent aufstocken könnte. Katar gilt als Gegner einer Fusion. Neue Berichte über eine Verstrickung der Deutschen Bank in einen weiteren Geldwäscheskandal lassen das Vorhaben eines Mergers ebenso unwahrscheinlicher erscheinen. Weitere Hausaufgaben für Deutschlands gemessen an der Bilanzsumme größtes Geldinstitut könnte auch die jüngste Offensive von Maxine Waters bedeuten. Die Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus will die Deutsche Bank zu ihrer Trump-Connection befragen.

Trotz des heutigen Rücksetzers ist das von Nikolas Kessler skizzierte Trading-Szenario in der Aktie der Commerzbank nach wie vor aktiv. Die Einschätzung lesen Sie hier.

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Ein Beitrag von Leon Müller, Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

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