13.10.2016 Thomas Bergmann

China-Exporte brechen ein - DAX hinterher?

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DAX
Trendthema

In China sind die Ausfuhren in US-Dollar gerechnet im September um zehn Prozent eingebrochen. Entsprechend sind die Vorgaben der Börsen aus Asien durchwachsen. Auch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones fällt. Gegenüber Mittwochabend notiert er 0,6 Prozent im Minus. Das am Vorabend veröffentlichte Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed brachte Marktbeobachtern zufolge derweil wenig Neues. Für den DAX heißt das: Nerven bewahren!

Bei IG wird der deutsche Leitindex kurz vor 8:00 Uhr auf 10.480 Punkte taxiert. Damit setzt sich die nervenaufreibende Hängepartie fort. Auf der Oberseite schafft es der DAX einfach nicht, das Jahreshoch bei 10.802 Punkten zu überwinden. Nach unten sichert der Bereich um 10.200 Zähler ab.

Starker Dollar

Möglicherweise hilft dem DAX der starke Dollar. Die deutschen Ausfuhren profitieren von einem fallenden Euro/Dollar-Wechselkurs. Mit 1,1017 Dollar notiert die europäische Einheitswährung so tief wie seit Mitte Juli nicht mehr. Die Aussagen der Fed deuten eine baldige Zinserhöhung in den USA an, was den Dollar stützt.

Aus technischer Sicht bleibt es vorerst bei der Patt-Situation zwischen Bullen und Bären. Entsprechend lautet die Empfehlung, die weitere Entwicklung von der Seitenlinie aus zu beobachten.

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Seiten: 368
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