11.12.2013 Michael Herrmann

C.A.T. Oil: Was tun nach dem Blutbad?

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Petro Welt
Trendthema

C.A.T. Oil steht heute kräftig unter Beschuss. Schuld ist der Großaktionär. Die C.A.T. Holding hat ihren Anteil kräftig reduziert. Was sollten Anleger nun tun?

Dass Großaktionäre aussteigen wird von Anlegern in der Regel schlecht aufgenommen. Im vorbörslichen Handel hielten sich die Verluste bei C.A.T. Oil nach der Bekanntgabe einer Platzierung von sechs Millionen Aktien aber noch in Grenzen. Nach Börseneröffnung kam allerdings schnell der große Knall. Um zeitweise über 15 Prozent rauschte die Aktie in den Keller.

Kaufpreis von 18 Euro

Zu dem Blutbad an der Kurstafel hat sicherlich beigetragen, dass der Preis mittlerweile bekanntgegeben wurde. Die Aktien wurden an institutionellen Investoren im Rahmen der Privatplatzierung für 18,00 je stück verkauft. Zum Vergleich: Gestern stand die Aktie bei rund 22,50 Euro. Dieser niedrige Verkaufspreis der Anteile der zyprischen C.A.T. Holding schreckt zahlreiche Anleger ab. Zudem dürfte einige Käufer den hohen Kursunterschied genutzt haben, um einen schnellen Gewinn zu machen.

Stoppkurs beachten!

Privatanleger sollten nun genau den Stoppkurs bei 18,20 Euro im Auge behalten. Wird dieser erreicht, sollte die Reißleine gezogen werden, denn auch das Chartbild ist durch den mittlerweile erfolgten Kursrutsch nun schwer angeschlagen.