Der Auftakt in die Berichtssaison am Dienstag und Mittwoch fiel verhalten aus. Doch nun hat sich das Blatt gewendet. Neben den Großbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley konnte auch der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock mit seinen Zahlen auf ganzer Linie überzeugen. Die Aktie springt rund sechs Prozent nach oben.
BlackRock profitierte im vierten Quartal auch von der Rally an der Börse und hat sein verwaltetes Vermögen auf einen Rekordwert gesteigert. Es kletterte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 22 Prozent auf 14,04 Billionen Dollar. Bei BlackRock führen steigende Kurse an den Börsen unter anderem durch die Zuflüsse im ETF-Geschäft für eine starke Geschäftsentwicklung. Entsprechend dürfte auch der Start 2026 mit neuen Rekorden bei DAX, S&P 500 und Co positiv gelaufen sein.
Die neuen Rekorde beim verwalteten Vermögen spiegeln sich auch unter dem Strich wider. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im Schlussquartal 2025 bei 13,16 Dollar. Im Vorjahr waren es 11,93 Dollar. Experten hatten lediglich mit 12,21 Dollar gerechnet.
Vor allem die Nachfrage nach ETFs war weiter riesig. Immer mehr Investoren suchen die Produkte mit niedrigen Kosten und hoher Diversifikation. Neben den kostengünstigen Indexprodukten zielt BlackRock mittlerweile aber auch vermehrt auf andere Geschäftsfelder. Private Vermögenswerte, Immobilien und auch KI-bezogene Investitionen etwa in Rechenzentren oder Energieinfrastruktur werden immer wichtiger. Der Vorteil der KI-Offensive: höhere Margen.
BlackRock ist die klare Nummer 1 unter den Vermögensverwaltern. Da DER AKTIONÄR damit rechnet, dass der Börsenboom anhält, dürfte sich das Geschäfts des Konzerns auch künftig gut entwickeln. Nach einer längeren Konsolidierung zuletzt nimmt die Aktie mit dem Kurssprung vom Donnerstag wieder Anlauf auf das Rekordhoch. Langfristig attraktiv!
15.01.2026, 21:11