Wow: Die Hälfte der Nvidia-Mitarbeiter besitzt mehr als 25 Millionen Dollar. Doch auch der Bitcoin hat über hunderttausend Menschen zu Millionären gemacht. Welches Asset hat mehr Wohlstand und Glück gebracht?
Vorab: Beide haben aus kleinen Summen Vermögen gemacht. Doch bei einem der beiden Investments reichte Sturheit – beim anderen brauchte es einen Arbeitsvertrag. Wir haben die KI gebeten, die Anzahl der Neumillionäre zu schätzen.
Denn wer Anfang 2016 rund 5.000 Dollar hatte und sie an der richtigen Stelle liegen ließ, ist heute Millionär. Zwei Wege führten dorthin: Bitcoin und Nvidia. Beide Investmentideen sind seit über zehn Jahren Teil der Empfehlungsliste des AKTIONÄR Hot Stock Reports.
Rein rechnerisch war Nvidia das bessere Investment. Konkret: Der Btcoin hat sich rund ver-200-facht. Doch Nvidia ist splittbereinigt von rund 0,65 Dollar auf rund 180 Dollar gestiegen – ein Plus um das 280-Fache.
Überraschung: Trotzdem dürfte Bitcoin in absoluten Zahlen mehr Millionäre hervorgebracht haben. Der Grund liegt nicht in der Rendite, sondern im Verhalten der Anleger.
Ein wichtiger Faktor ist die Positionsgröße: Bitcoin-Käufer der Jahre 2013 bis 2017 haben oft vier- bis fünfstellige Beträge in eine einzige Position gesteckt, teilweise einen zweistelligen Prozentsatz ihres Vermögens. Nvidia lag bei den meisten Privatanlegern als kleine Depotposition unter vielen, häufig mit ein bis drei Prozent Gewichtung. Aus 2.000 Euro Nvidia werden zwar 600.000 Euro – aber eben keine Million.
Entscheidend war die Hodl-Kultur. Die Bitcoin-Szene hat aus dem Nichtverkaufen eine Identität gemacht. Bei Aktien greift dagegen das klassische Rebalancing: Nach einer Verdreifachung wird typischerweise die Hälfte verkauft. Genau das hat unzählige Nvidia-Millionäre verhindert, noch bevor sie welche werden konnten.
Bitcoin has officially reclaimed the title of the best-performing asset over the past decade, surpassing NVDA. pic.twitter.com/eWQzS3xUpS
— Mark Harvey (@thepowerfulHRV) August 24, 2026
Zu beobachten ist die globale Streuung. Bitcoin-Vermögen entstanden weltweit, auch in Asien, Lateinamerika und Osteuropa – oft außerhalb regulierter Depots. Nvidia-Aktionäre konzentrieren sich auf Märkte mit einfachem Broker-Zugang. Und neben reinen Haltern haben Börsen, Miner, Wallet-Anbieter und Frühinvestoren in Krypto-Firmen eine zweite Millionärswelle erzeugt.
Wo Nvidia klar gewinnt
Nvidia beschäftigt rund 36.000 Menschen, ein Großteil davon mit Aktienvergütung. Wer zwischen 2016 und 2018 eingestiegen ist und die Pakete gehalten hat, ist heute mit hoher Wahrscheinlichkeit Millionär – ohne je eine eigene Anlageentscheidung getroffen zu haben. Kaum ein Unternehmen der Wirtschaftsgeschichte hat eine so hohe Millionärsquote in der eigenen Belegschaft erzeugt. Jetzt meldet Polymarket einen neuen Zwischenstand: Einer anonymen internen Umfrage zufolge sollen rund die Hälfte der Nvidia-Mitarbeiter über ein Vermögen von mehr als 25 Millionen Dollar verfügen.
JUST IN: 50% of Nvidia employees reportedly have a net worth above $25 million.
— Polymarket Money (@PolymarketMoney) August 24, 2026
Die Schätzung von Opus für die Neumillionäre seit 2016 lautet konkret: Bitcoin dürfte 130.000 bis 230.000 Millionäre geschaffen haben. Und GPU-Pionier und Depot-2030-Überflieger (+1.000 Prozent seit 2022) immerhin 70.000 bis 180.000 Millionäre – Mitarbeiter inkludiert.
Das Fazit: Bitcoin hat mehr zufällige Millionäre gemacht, Nvidia mehr verdiente. Bei Bitcoin genügten Überzeugung und Sturheit. Bei Nvidia brauchte es entweder einen Arbeitsvertrag oder den Riecher schon 2016 an Jenen Huang zu glauben und Interesse an der Künstlichen Intelligenz zu haben – denn der Mainstream erwärmte sich erst ab dem ChatGPT-Moment für die extremen Chancen der KI.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin, Nvidia.
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