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Bitcoin: Kurs unter 63.000 Dollar – jetzt kaufen?

Bitcoin: Kurs unter 63.000 Dollar – jetzt kaufen?
Foto: Vertigo3d/iStockphoto
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Jan-Paul Fóri Heute, 14:35 Jan-Paul Fóri

Der Bitcoin hat seit seinem Rekordhoch deutliche Verluste verzeichnet. Auch am Dienstag gerät die Kryptowährung erneut unter Abgabedruck und verbucht ein leichtes Minus. DER AKTIONÄR wirft einen Blick auf das Chartbild und verrät, ob Anleger jetzt zugreifen oder mit einem Einstieg besser noch etwas abwarten sollten.

• Der Bitcoin setzt seine Talfahrt fort. 
• HSR-Autor Florian Söllner sieht langfristige Chancen.
• Fällt die 60.000-Dollar-Marke, droht ein weiterer Rücksetzer.

Am 06. Oktober hatte der Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp ein Rekordhoch bei 126.272 Dollar markiert. Danach folgte die Katastrophe: Die Blase platzte. Der Kurs stürzte um bis zu 53 Prozent auf 59.100 Dollar ab. Statt Euphorie macht sich Ernüchterung im Krypto-Space breit. Die Gründe für den Kursverfall hatte DER AKTIONÄR in den vergangenen Wochen und Monaten ausführlich dargelegt. Neben den massiven Kapitalabflüssen aus Krypto-ETFs, geopolitische Spannungen im Nahen Osten, regulatorische Unsicherheiten in den USA sowie eine Umschichtung von Investorengeldern in boomende Tech- und KI-Aktien waren ausschlaggebend dafür.

Make-or-Break-Situation

Die Frage, die jetzt alle Marktteilnehmer umtreibt, lautet: „Wo findet der Abverkauf ein Ende?“ Am Dienstag notiert der Bitcoin rund 0,8 Prozent schwächer bei 62.490 Dollar. Ein Blick auf das Chartbild zeigt: Beim Bitcoin rückt die psychologisch wichtige 60.000-Dollar-Marke scheinbar unaufhaltsam näher. Fällt der Kurs darunter, wird dadurch ein Verkaufssignal generiert. Sodann könnte sich die Talfahrt nochmals beschleunigen und die 50.000-Dollar-Marke sowie das 2024er August-Tief bei 49.577 Dollar getestet werden. Das Abwärtspotenzial beträgt daran gemessen nochmals rund 21 Prozent.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Doch auch wenn Bitcoin derzeit unter Druck steht, gibt es Hoffnung für Krypto-Anleger: Mit dem Rücksetzer um rund 50 Prozent hat die Kryptowährung einen Großteil der Markteuphorie abgebaut. „Bitcoin ist nicht tot“, sagt auch Börsenexperte Florian Söllner. Der Autor des Hot Stock Reports hatte sämtliche Bitcoin-Bestände im Erfolgsdepot 2030 bereits im vergangenen November veräußert. Zwar glaubt Söllner an das langfristige Potenzial des Bitcoin, kurzfristig ist es aus seiner Sicht für einen Einstieg jedoch noch zu früh. Mehr zu seiner Einschätzung erfahren Sie im neuen HSR-Video. 

Auch DER AKTIONÄR sieht aktuell keinen Grund für einen Einstieg beim Bitcoin. Gleichwohl bleibt die langfristig bullishe Einstufung bestehen. Welche Hot Stocks nicht im Depot fehlen dürfen, erfahren Sie derweil in der aktuellen HSR-Ausgabe. Einfach hier freischalten.

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Quelle: BMAG

FAQs

Was ist der Bitcoin 
Bitcoin ist das erste dezentrale, digitale Geldgesetz der Welt. Frei von Staaten, Notenbanken und Zensur. Das geniale Prinzip dahinter: Die Blockchain-Technologie sorgt dafür, dass jede Transaktion fälschungssicher und transparent dokumentiert wird, ohne dass es dafür eine Bank als Mittelsmann braucht. Da die Gesamtmenge unwiderruflich auf 21 Millionen Coins limitiert ist, ist Bitcoin im Gegensatz zu Euro oder Dollar inflationsgeschützt.

Wer hat den Bitcoin erschaffen?
Im Jahr 2008 veröffentlichte eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das legendäre Bitcoin-Whitepaper. Bis heute ist die wahre Identität hinter dem Namen das größte und faszinierendste Geheimnis der Finanzwelt. Kurz nach dem Start des Netzwerks zog sich Nakamoto komplett zurück und übergab den Code der Open-Source-Community.

Kann der Bitcoin-Kurs theoretisch auf Null fallen?
Theoretisch ja, praktisch erscheint dieses Szenario heute äußerst unwahrscheinlich. Bitcoin hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenprojekt zu einem weltweit anerkannten Vermögenswert entwickelt. Staaten halten Bitcoin-Reserven, große Vermögensverwalter bieten Spot-ETFs an und börsennotierte Unternehmen investieren Milliardenbeträge in die Kryptowährung.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

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Buchtipp: Gerd Wegers Krypto-Kompendium

Gerd Weger ist seit den 1980ern erfolgreich an den Märkten aktiv und vielen Börsianern als Kolumnist der €uro am Sonntag oder als Betreiber seines legendären „Millionen­depots“ bekannt. Im Jahr 2017 hat er seinen Fokus von Aktien auf Kryptowährungen verlagert und legt nun ein Standardwerk vor: Der Schwerpunkt liegt auf den Bewertungsfaktoren von Bitcoin und Co. Die im Ver­gleich zu Aktien völlig anderen Ansätze zur Fundamentalanalyse werden in dem Buch systematisch dargestellt. Wichtig sind auch die Überlegungen für eine Steueroptimierung. Für aufgeklärte Investoren und Trader ist all dies unerlässlich für einen nachhaltigen Anlageerfolg mit Kryptowährungen. 

Gerd Wegers Krypto-Kompendium

Autoren: Weger, Gerd
Seitenanzahl: 736
Erscheinungstermin: 21.03.2024
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-957-9

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