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28.05.2019 Marco Bernegg

Bitcoin: Das nächste große Ding

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Bitcoin

David Chaum, eine lebende Legende unter Bitcoin-Enthusiasten, prognostizierte jüngst das nächste große Ding im Krypto-Space. Seiner Meinung nach werden private Messenger-Systeme mit integrierten Zahlungsmöglichkeiten die „Killer-App“ für Bitcoin sein.

Er glaubt, dass die gestiegene Sensibilität für Privatsphäre und digitale Souveränität den Weg für Blockchain und Kryptowährungen ebnen wird. Er betonte, dass die End-to-End-Verschlüsselung, die aktuell auf Message-Plattformen wie WhatsApp der Standard ist, nicht ausreichen werden.

On this week's podcast, we speak with one of the original godfathers of the cryptocurrency space, David Chaum, an American cryptographer, who first wrote about digital cash in the early 80s. https://t.co/8ENf9g61PD via @markets

Menschen werden in Zukunft das Bedürfnis entwickeln, die eigene digitale Souveränität mehr zu schützen. Um Dritte daran zu hindern, auf sämtliche Metadaten zuzugreifen, müssen in Zukunft technische Lösungen wie Blockchain genutzt werden.

Er sagte gegenüber Bloomberg im Hinblick auf das nächste große Ding: „Es ist also ein Zahlungssystem, das auf digitalen Inhaberpapieren, digitalen Münzen und einer Lösung für das "Wer spricht mit wem" - das Metadatenproblem – basiert und eine Möglichkeit darstellt, dApps sicher außerhalb der Blockchain laufen zu lassen."

Ob die Menschen letztendlich dann die Kryptowährung von Facebook nutzen werden, deren Reputation ohnehin etwas angekratzt ist, oder ob der Bitcoin in ein bestehendes System integriert wird, bleibt abzuwarten. 

Beide Investment-Möglichkeiten stehen auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Wobei der Anteil einer Bitcoin-Position im Portfolio aufgrund des hohen Risikos deutlich kleiner sein sollte.

Über David Chaum

Der US-amerikanische Kryptologe war maßgeblich an der Idee des Bitcoin beteiligt. Nicht direkt, jedoch lieferte er dem Pseudonym Satoshi Nakamoto keinen unerheblichen Teil Grundlagenarbeit, auf dem dieser aufbauen konnte. Chaum gründete beispielsweise bereits 1990 das Unternehmen DigiCash und 1982 die Internationale Vereinigung für Kryptologie-Forschung.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Marco Bernegg hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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