Bitcoin >> darum geht hier noch mehr
Foto: Shutterstock
05.08.2021 Marion Schlegel

BioNTech-Partner Evonik gibt Gas: Prognose erhöht

-%
Evonik Industries

Die laufende Konjunkturerholung und der Geschäftswandel hin zu profitableren Produkten stimmen den Spezialchemiekonzern Evonik abermals optimistischer für das laufende Jahr. Das Unternehmen profitiert weiterhin von der Nachfrage der Auto- und der Bauwirtschaft und guten Geschäften mit Tierfutterzusätzen. Gefragt sind auch Anwendungen für die Kosmetik- und Pharmageschäft. Seit Ende April produzieren die Essener zudem zwei verschiedene Lipide für den Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Evonik-Chef Christian Kullmann rechnet für 2021 nun mit einem Umsatz von 13 bis 14,5 Milliarden Euro sowie mit einem operativen Ergebnis (bereinigtes Ebitda) in Höhe von 2,3 bis 2,4 Milliarden Euro. Bislang waren ein Umsatz von bis zu 14 Milliarden Euro sowie ein operativer Gewinn von bestenfalls 2,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Evonik-Chef Christian Kullmann gibt sich zuversichtlich das obere Ende der neuen Prognosespannen erreichen zu können. Die "positive Dynamik wird sich auch im zweiten Halbjahr fortsetzen", sagte er laut Mitteilung am Donnerstag.

Im abgelaufenen zweiten Quartal erzielte das Unternehmen bei einem Umsatzanstieg um 29 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 649 Millionen Euro. Das sind 42 Prozent mehr als im von der Corona-Krise gebeutelten Vorjahreszeitraum sowie 15 Prozent mehr als im zweiten Jahresviertel 2019, also vor der Corona-Pandemie. Insgesamt schnitt Evonik besser ab als von Analysten im Mittel erwartet. Unter dem Strich blieb mit 218 Millionen Euro fast doppelt so viel hängen wie vor einem Jahr.

Die Aktie von Evonik hat zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Die weiteren Perspektiven sind sehr gut. Auch die Dividendenrendite kann sich sehen lassen. Diese liegt derzeit bei 3,9 Prozent. Anleger lassen mit einem Stopp bei 24,00 Euro die Gewinne weiter laufen.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Evonik Industries - €
BioNTech - €

Buchtipp: Die Neuentdeckung der Schöpfung

Was fällt Ihnen spontan zu „Synthetische Biologie“ ein? Wenn Sie kein Spezia­list sind, dann lautet die Antwort sehr wahrscheinlich: „Nichts!“ Synthetische Biologie ist die neueste Entwicklung moderner Biologie. Sie zielt darauf, biologische Systeme – also Moleküle, Zellen oder Organismen – zu erzeugen, die so in der Natur nicht vorkommen. Im Ergebnis kann DNA nicht mehr nur dekodiert oder beeinflusst werden – sie kann geschrieben werden. Best­sellerautorin und Zukunftsforscherin Amy Webb veranschaulicht in ihrem neuen Buch die immensen Chancen, die diese Technologie für Gesundheit, Ernährung und viele andere Bereiche des täglichen Lebens bietet. Sie widmet sich aber auch den gesellschaftlichen, ethischen und religiösen Fragen, die dieser weitere Schritt hin zur Kontrolle unseres Lebens mit sich bringt.
Die Neuentdeckung der Schöpfung

Autoren: Webb, Amy Hessel, Andrew
Seitenanzahl: 432
Erscheinungstermin: 01.09.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-803-9

Logo DER AKTIONÄR Plus
NEU: Der Nebenwerte-Börsendienst
Einsteigen