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11.12.2019 Marion Schlegel

Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor: Die Aufholjagd des Jahres – doch ist jetzt Schluss?

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Dialog Semiconductor

Kein anderer Wert hat im 52-Wochen-Vergleich im MDAX stärker zulegen können als die Aktie des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor. Gut 109 Prozent konnte der Titel seitdem zulegen. Mit deutlichem Abstand auf Platz 2 und 3 folgen die Papiere von Bechtle, die ein Plus von 79 Prozent vorweisen können, und CTS Eventim, die gut 75 Prozent vorne liegen.

Erneuten kräftigen Aufwind erhielt die Aktie von Dialog Semiconctor Ende Oktober, als das Unternehmen seine vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hatte. Das Unternehmen hatte seine eigenen Prognosen übertroffen.

In den drei Monaten bis Ende September habe der Umsatz zirka 409 Millionen Dollar (367 Mio Euro) betragen, so der Chipentwickler Dialog Semiconductor. Damit lag der Erlös etwas über der zuletzt in Aussicht gestellten Spanne von 360 Millionen bis 400 Millionen Dollar. Im zweiten Quartal hatte der Konzern ohne einen Einmaleffekt einer hohen Lizenzzahlung 336 Millionen Dollar umgesetzt. Dank des gestiegenen Umsatzes zog auch das operative Ergebnis an. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn betrug im dritten Quartal den Angaben zufolge rund 104 Millionen Dollar – im zweiten Quartal waren es nur 82 Millionen.

Am Dienstag dieser Woche hat die Deutsche Bank ihr Kursziel für die Aktie von Dialog Semiconductor von 38 auf 44 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das neue Kursziel für den Apple-Zulieferer resultiere aus seinen erhöhten Schätzungen, nachdem Dialog seine langfristigen Erwartungen angehoben habe, schrieb Analyst Robert Sanders in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Es bleibe aber das Risiko ungünstiger Übernahmen. Hier habe das Halbleiter-Unternehmen in der Vergangenheit selten eine glückliche Hand bewiesen.

Dialog Semiconductor (WKN: 927200)

Anleger, die der Kaufempfehlung des AKTIONÄR im Oktober 2018 gefolgt sind, können sich mittlerweile über einen Kursgewinn von mehr als 130 Prozent freuen. DER AKTIONÄR empfiehlt, die Gewinne laufen zu lassen, die Position aber mit einem Stopp bei 35,00 Euro nach unten abzusichern. Die nächste große charttechnische Hürde wartet in Form des im Jahr 2015 bei 53,85 Euro markierten Mehrjahreshochs.

(Mit Material von dpa-AFX)

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