8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
19.05.2015 Marion Schlegel

Apple-Aktie nimmt Anlauf Richtung Allzeithoch: „Aktie weiter unterbewertet“

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DAX

Die Aktie von Apple war am Dienstag mit plus 1,10 Prozent auf 130,19 Dollar zweitstärkster Wert im Dow. Milliardär und Anteilseigner Icahn hatte zum wiederholten Mal die Titel des iPhone-Herstellers als unterbewertet bezeichnet. Er sieht den angemessenen Preis für ein Apple-Papier derzeit bei 240 Dollar. Zudem forderte er das Management erneut zu umfangreicheren Aktienrückkäufen auf. Die Aktie von Apple ist nach einem starken Jahresverlauf vor einigen Wochen in eine Konsolidierungsphase übergegangen, nimmt nun aber wieder Anlauf in Richtung Allzeithoch bei 134,54 Dollar. Gelingt der Sprung darüber wäre dies ein neues Kaufsignal für die Aktie. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung für Apple und bestätigt das Kursziel von 145 Euro.

Schadensersatz weiter reduziert
Der jüngsten Erholung machte da auch die Meldung keinen Abbruch, dass die Schadenersatz-Zahlung von Samsung an den Konzern aus dem ersten Patentprozess in Kalifornien noch etwas geringer ausfallen wird. Ein Berufungsgericht erkannte das Urteil der Geschworenen von 2012 in einem Punkt nicht an. Der Betrag von zuletzt 930 Millionen Dollar dürfte damit weiter reduziert werden. Apple wirft Samsung vor, Technik und Design von iPhone und iPad kopiert zu haben. Das Verfahren läuft bereits seit vier Jahren.

Die Richter am Berufungsgericht in Washington entschieden, Apple habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass das sogenannte "Trade Dress" - das äußere Aussehen des Geräts - schützbar gewesen sei. Im dem Verfahren ging es speziell um das Gesamt-Design des iPhone 3G mit "abgerundeten Ecken, silbernen Kanten, schwarzer Vorderseite und der Anzeige von 16 bunten App-Symbolen". Zugleich wies das Berufungsgericht die Einwände von Samsung gegen den Rest des Geschworenen-Urteils ab.

Die Geschworenen in Kalifornien hatten Apple in dem Verfahren im August 2012 zunächst 1,05 Milliarden Dollar Schadenersatz von Samsung zugesprochen. Die zuständige Richterin fand jedoch einen Fehler in den Berechnungen. Über fast die Hälfte der Summe musste in einem weiteren Prozess neu entschieden werden. Der Betrag sank dabei im Herbst 2013 auf 930 Millionen Dollar.

(Mit Material von dpa-AFX)

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