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15.01.2019 Andreas Deutsch

Amazon: So brachial gut ist die Aktie wirklich

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Amazon

So mancher Börsianer hatte Amazon im vierten Quartal schon abgeschrieben. Die Angst ging um, dass die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht mehr erreicht werden können. 2019 erlebt die Aktie ein starkes Comeback. Diese Exklusiv-Grafik des AKTIONÄR zeigt, welche Performance die Aktie in den vergangenen Jahren hingelegt hat.

An Amazon scheiden sich die Geister. Die einen sagen, das Unternehmen sei zu teuer und alles, was Bezos noch plant, sei im Kurs bereits eingepreist. Die anderen sagen, Amazon habe in mehreren Bereichen noch viel Potenzial.

Zu letzteren gehört DER AKTIONÄR. Die Rechnung ist folgende: Die Cloudsparte AWS wird von Jefferies-Analyst Brent Thill mit 350 Milliarden Dollar bewertet, was angesichts des starken Wachstums und der attraktiven Kundenbasis absolut in Ordnung geht. Das E-Commerce-Geschäft, das nach wie vor stark wächst, kann man mit 500 Milliarden Dollar bewerten. Macht 850 Milliarden Dollar.

Darüber hinaus kann Amazon eine dominante Rolle als Fintech, Healthcare-Unternehmen und Versicherung spielen. Im Peer-Group-Vergleich sollte jeder dieser Bereiche auf 100 Milliarden Dollar kommen.

Ergebnis: 1.150 Milliarden Dollar. Die Aktie hat also noch über 40 Potenzial Kurspotenzial.

Top-Performer

Noch ist also keineswegs zu spät, in Amazon zu investieren. Auch wenn die Aktie in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, wie die Grafik zeigt. Wer vor zehn Jahren eingestiegen ist, freute sich Ende des vergangenen Jahres über eine sensationelle Performance von 2.829 Prozent.

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Quelle: DER AKTIONÄR

Fazit: Da geht noch mehr

Die Amazon-Story ist voll intakt. Kursrücksetzer sind klare Kaufchancen. Ziel: 1.800 Euro, Stopp: 1.200 Euro.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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